Euronics XXL Johann & Wittmer: Reparieren statt Wegwerfen!

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„Reparatur ist unser Tagesgeschäft.“ Martin Weidisch (r.) an der „Repair Corner“ von Euronics XXL Johann+Wittmer. Foto: M. Machan

(mmm) Großer Bahnhof bei Euronics XXL Johann+Wittmer: Vertreter der EU Kommission und internationale Händler der Verbundgruppe, u.a. aus dem Baltikum, Frankreich und Spanien, waren am Dienstag vor Ostern an der Kaiserswerther Straße zu Gast, um sich bei Johann+Wittmer über die „Repair Corner“, die im Rahmen des Projektes „Life Epics“ von der EU unterstützt wird, zu informieren. Mit der „Repair Corner“ setzt Euronics XXL Johann & Wittmer nicht nur ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Man ist hierzulande auch einer von gerade mal drei Pilotstandorten.

Für Unterhaltungselektronik, Hausgeräte, Smartphones und fast alles, was einen Stecker hat, ist das Traditionsunternehmen im Ratinger Westen seit Generationen eine Institution und erste Anlaufstelle bei Technik-Fragen. Zweites Standbein ist die Euronics XXL Johann+Wittmer Service GmbH, die sich vor allem um Geräte-Reparaturen und die Top-Themen Mobilitäts- und Energiewende kümmert. Wenn man so will, ein (für die Kunden nach außen nicht sichtbares) Unternehmen im Unternehmen mit zwölf Mitarbeitenden im Service und Reparatur. „Reparatur ist unser Tagesgeschäft“, so Martin Weidisch, der einst bei Johann+Wittmer seine Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker begann und heute Mitgesellschafter der Service GmbH ist.

Für Euronics XXL Johann+Wittmer ist das Motto „Reparieren statt Wegwerfen“ seit vielen Jahren gelebte Realität. Seit jeher können Kundinnen und Kunden defekte Elektrogeräte an den Servicetheken zur Reparatur abgeben. Die angeschlossene Werkstatt mit ihren erfahrenen Technikern sorgt für eine schnelle wie professionelle Reparatur von Geräten aller Art direkt vor Ort. Johann & Wittmer gehört jetzt zu einem von bislang nur drei Pilotstandorten in Deutschland, die an dem von der Europäischen Kommission geförderten Projekt „Life Epics – Electronic Products: Impacts on Circular Economy and Sustainable Development“ teilnehmen. „Viele unserer Kundinnen und Kunden möchten ihre Geräte lieber reparieren, statt sie wegzuwerfen. Mit unserer ‚Repair Corner‘ bieten wir ihnen genau das: eine unkomplizierte, fachgerechte und nachhaltige Lösung“, erklärt Inhaber und Geschäftsführer Juri Marcialis. Martin Weidisch ergänzt: „Reparieren und Neukauf schließen sich nicht aus. Beides gehört zu unserem Serviceverständnis.“

Maximale Kundennähe

Die „Repair Corner“ mit ihrem modernen Design, Elementen aus recyceltem Holz, PVC-freien Beschriftungen und nachhaltigen Stoffbannern integriert sich nahtlos in die Architektur des Fachmarktes, sorgt dabei aufmerksamkeitsstark für maximale Kundennähe. Im Rahmen des Projektes „Life Epics“ initiiert die Verbundgruppe unter dem Dach von Euronics International sichtbare, kundenzentrierte Reparaturstationen in die Märkte und das Thema Kreislaufwirtschaft damit buchstäblich auf die Verkaufsfläche. „Mit den ‚Repair Corners‘ rücken wir die Reparatur noch weiter in den Fokus – sichtbar und mit echtem Mehrwert für die Kunden“, verspricht Verena Dvořák, Leitung Customer Service Center bei Euronics Deutschland. Und: „Neukauf und Reparatur gehen Hand in Hand, ganz im Sinne der Nachhaltigkeit und der Kreislaufwirtschaft.“

Ein wichtiger Baustein des Projekts ist die Schulung und Qualifikation der Mitarbeiter rund um die Themen Reparatur, Nachhaltigkeit sowie Kreislaufwirtschaft. Um den Reparaturprozess noch effizienter zu gestalten, kommen innovative Analyse- und Diagnosetools zum Einsatz. Und: Ein eigens entwickelter Nachhaltigkeitsindex, der Faktoren wie Energieeffizienz, Reparierbarkeit und Materialherkunft berücksichtigt, soll die Umweltfreundlichkeit von Produkten für die Konsumenten künftig vergleichbar machen. Für Juri Marcialis und Martin Weidisch definiert sich des Projekt „Life Epics“ ganz im Sinne des „Lebensvereinfacher-Anspuches“ von Euronics: „Kunden, die mit der Ware wie mit dem Service zufrieden sind, sind auch loyale Kunden.“