In der Stadthalle: Große Bühne für 4. Ratinger Kunsttage

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Eröffnet werden die Ratinger Kunsttage am 5. Juni um 19 Uhr mit Akkordeonmusik von Gerdi Stakenborg. Foto: privat

Der Kunstverein Ratingen feiert das große 750-jährige Stadtjubiläum mit einem besonderen Highlight. „In diesem Jahr geht der Kunstverein neue Wege: Anstatt wie gewohnt dezentral im gesamten Stadtgebiet auszustellen, versammeln wir in diesem Jahr die kreative Vielfalt Ratingens an einem zentralen Ort“, freut sich die Elfi Lütcke, die engagierte Vorsitzende des Vereins. Vom 5. bis 7. Juni verwandelt sich das Foyer und der Kleine Saal der Stadthalle Ratingen in eine quicklebendige Galerie der zeitgenössischen Kunst. Über 30 Künstlerinnen und Künstler präsentieren gemeinsam unter einem Dach ihre rund 60 Werke (Bilder, Fotografie, Objekte) aus verschiedensten Stilrichtungen.

„Nutzen Sie die Gelegenheit, mit den Kunstschaffenden persönlich ins Gespräch zu kommen und die Kunst in all ihren Facetten zu erleben“, lädt Lütcke die Stadtgesellschaft zur dreitägigen Vernissage ein. Zu sehen ist ein inspirierender, abwechslungsreicher Einblick in die höchst lebendige kreative Kunstszene der Stadt. Unter den Künstlerinnen und Künstlern mit dabei sind u.a. Petra Baierl, Susanne Bons, Helmut Brinkmann, Monika Bürger, Tina Carstens, Carla Cramer-Behrendt, Beate Döring, Anita Esper, Alina Fenn, Gabi Funck, Gabriele E. Funk, Gosia Heimowski, Christine Hein, Gaby Hermann, Hannelore Kicken, Eleonore Kockerscheidt, Werner und Jutta Köhler, Pauline Kugler, Elfi Lütcke, Nicole Malcherowitz, Martina Neumayer, Christina Neumann, Nikolaus Nowak, Sabine Plum, Joanna Rzepkowska, Alejandro Solorzano, Ursula Stüwe-Schmitz, Norbert Thomann, Angela Traumann und Jasmin Troschke.

Rahmenprogramm für alle Sinne

Eröffnet wird die Vernissage, die alle Sinne ansprechen wird, am 5. Juni um 19 Uhr mit Akkordeonmusik von Gerdi Stakenborg. Ihr musikalisches Repertoire reicht von Musette bis Tango, vom Chanson bis zum Evergreen. Für Samstag (6. Juni, 15 Uhr) steht eine musikalische Lesung auf dem Programm, angekündigt ist nichts weniger als ein „literarisch-musikalisches Erlebnis“. Der Maler und Gitarrist Svend Dunkhorst wird dabei seinen soeben fertig gestellten Debüt-Roman „Jazzmate“ vorstellen, ein Science-Fiction-Roman, in dem eine Gitarre die Tore durch Raum und Zeit öffnet. Am Ausstellungssonntag (7. Juni, 12 Uhr) schaut zur Matinee das „Kleine Theater nebenan“ vorbei. Aufgeführt wird das Stück „NippleJesus“ des britischen Kultautors Nick Hornby, das auf witzige und zugleich tiefgründige Weise die Rolle der Kunst in unserer Gesellschaft beleuchtet. Eine sehenswerte wie bissige und urkomische Satire über den Kunstbetrieb, die Zensur und die Frage: „Was ist eigentlich Kunst?“ Weitere Infos unter: https://kunstverein-ratingen.de/