
(mmm) Pfingsten geht’s wieder an den Grünen See zur „ZeltZeit“ 2026 (21. bis 24. Mai). Und längst hat sich der „Ratinger Abend“ (22. Mai, Einlass 19 Uhr, Beginn 19:30 Uhr) vom Insider-Tipp zum Highlight des abwechslungsreichen Veranstaltungsprogrammes entwickelt. Nicht wenige sprechen gar vom eigentlichen Höhepunkt, weil das Programm in dieser Form eine einmalige wie unwiederholbare Show ist. Aufgeführt wird ein Feuerwerk Ratinger Bühnenkunst mit (Laien-) Nachwuchskünstlern, Semiprofis und professionellen Show Acts. In diesem Jahr ist der „Ratinger Abend“ ein 750 Jahre Special zum Stadtjubiläum. Mit dabei: die DBG-Big-Band des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums aus Ratingen-West.
„Bandleader“ Alexander Otto verspricht für den Auftritt der DBG-Big-Band „symphonisch aufgeladene Rockmusik in einem opulent arrangierten, facettenreichen Gewand“, lauter Songs aus dem Rock-Pop-Repertoire von Soul mit „Feeling Good“ von Nina Simone bis hin zum Heavy Metal der Kultband „Metallica“. Für die über 30 Schülerinnen und Schüler der DBG-Bigband wird der Auftritt auf der Bühne der „ZeltZeit“ zum echten Heimspiel, liegt doch die Schule gerade einmal fünf Fußminuten vom Zelt entfernt. Apropos Bühne: „Die Auftritte, von denen es für die Big-Band in der ersten Jahreshälfte gleich sieben an der Zahl gibt, bringen reichlich Selbstvertrauen für die Musikerinnen und Musiker, die seit Wochen an ihrem Programm mit packenden Arrangements aus Rock, Jazz und Popmusik arbeiten. Das ist auch ein idealer Einstieg in die Welt der Musik. Denn: Bühnen schaffen Perspektiven“, blickt Alexander Otto über den Abend des 22. Mai hinaus.
„Bühnen schaffen Perspektiven“
Die Besetzung der Big-Band ist ungewöhnlich wie vielseitig: Gitarren, Bass, Drums und Percussion sorgen für einen großen, groovigen Sound. Hinzu kommen melodieführende Instrumente wie Streicher, (Quer-)Flöten, Blechbläser, Klavier und natürlich Gesang. Das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium ist ohne seine Big-Band als musikalischer Botschafter kaum denkbar. Viele Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen sind hier aktiv, üben einmal die Woche in einer Doppelstunde neue Stücke für die öffentlichen Auftritte ein. Ihre Motivation: Man sammelt neue Erfahrungen und Selbstbewusstsein, erlebt wie man als größere Gruppe Fortschritte und Weiterkommen erzielen kann. Und natürlich motiviert die fröhliche Stimmung, bei der neue Freundschaften entstehen, der Spaß-Faktor für alle eben. Ein wenig aufgeregt sind die jungen Musiker aber spätestens ab den zwei vorgesehenen Generalproben für den Auftritt beim „Ratinger Abend“. Bis es dann heißt: „Bühne frei für den Nachwuchs aus dem Stadtteil!“
Premiere der „ZeltZeit“ war 1998 mit der Idee, die Vielfalt und Kreativität des Stadtteils Ratingen-West hervorzuheben. Jugendliche und Kinder aus dem Stadtteil stehen seitdem als Nachwuchskünstler auf denselben Brettern wie Stars, die man aus den „Socials“ wie dem TV kennt. Beispielsweise die „Queen of Quatsch“, Mirja Boes, die zum Auftakt des Festivals am 21. Mai auftritt. Ebenfalls mit dabei: Die vier Jungens von „RebellComedy“ (23. Mai), die seit über 15 Jahren die deutsche Comedy-Szene mitprägen sowie zum Finale am Festival-Sonntag (24. Mai) die Kölsch-Rocker von „Cat Ballou“. Überhaupt bietet der Sonntag bei der „ZeltZeit“ mit dem Auftritt von Cat Ballou nicht nur ein musikalisches Highlight am Abend, sondern vereint auch tagsüber zahlreiche Programmpunkte in und vor dem Zelt wie ein Ökumenischer Gottesdienst (10 Uhr) oder das Drachenbootrennen auf dem See (14:00 Uhr).




