Sophia Philipps: „Damit sich alle wohlfühlen!“

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Spieltag im VIP-Bereich: Sophia Philipps und Mirco Köstring, Marketingmanager von Ratingen 04/19. Foto: Köstring

(mmm) Die spektakuläre Saison in der Oberliga Niederrhein geht in die Schlusskurve. „Wir wollen aufsteigen“, ist das Ziel bei Fans, Mannschaft, Trainer und Vereinsführung klar formuliert. Zum letzten Heimspiel der Saison 2025/26 am Sonntag nach Pfingsten (31. Mai, 15 Uhr) empfängt die Germania RSV 04/19 am Stadionring das Team von Adler Union Frintrop. Viele Fans und Business-Partner der Germania werden einmal mehr schon gut eine Stunde vor Anpfiff im Stadion sein, um sich beispielsweise im VIP-Bereich auf das Spiel vorzubereiten. Denn auch das Catering-Angebot des Vereins, verantwortet von Karsten Rogall („Haus der Gastlichkeit“), der im erweiterten Vorstand des Vereins sitzt, hat für einen Noch-Fünftligisten Spitzenreiter-Niveau.

Während sich andernorts, sogar bis hinauf in die 3. Liga, das kulinarische Angebot mitunter auf Bratwurst, Buletten und Bier beschränkt, fährt der Verein mit einem Büfett groß auf: Die obligatorische Currywurst ist zwar zu fast jedem Heimspiel gesetzt, wird aber durch ein abwechslungsreiches, saisonales Angebot (beim letzten Heimspiel beispielsweise auch Spargel), Pasta & Antipasti, Salate und Dips ergänzt. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen, Wein und Bier vom Fass, Prickelndes und Erfrischungsgetränke.

Doch der Service macht den Unterschied. Spieltag für Spieltag kümmert sich gut ein halbes Dutzend Servicekräfte um das kulinarische Wohl der Gäste im Hospitality-Bereich, und das mit einem Charme und einer Freundlichkeit, die man in der Gastronomie immer öfter vermisst. Das Service-Team bringt Getränke und Essen zu den Gästen im VIP-Bereich des Stadions und der Tribüne, versorgt die Gäste mit der Mannschaftsaufstellung kurz vor Spielbeginn. Und das immer herzlich und empathisch. Man spürt: Auch hier agiert und funktioniert der Verein wie eine große Familie.

Der Service macht den Unterschied

Im Team mit dabei ist Sophia Philipps, die seit gut sieben Jahren in Ratingen lebt und sich in der Stadt zuhause fühlt. „Ich kümmere mich darum, dass sich alle wohlfühlen“, beschreibt die 20-Jährige ihre Aufgabe an den Heimspieltagen. Ihr Antrieb im Stadion den Verein zu unterstützen: „Ich mag den Kontakt mit Menschen und die besondere Atmosphäre. Zudem ist kein Spieltag wie der andere.“ Bekommt sie selber von den Spielen der Germania überhaupt was mit? „Ein bisschen bekommt man natürlich immer mit, vor allem, wenn im Stadion gejubelt wird. Aber der Fokus liegt schon klar auf unseren Gästen und deren Betreuung.“ Vor allem in der Schlussphase der Spiele merke man aber die Stimmung auf der Tribüne besonders intensiv.

Für Sophia Philipps, die privat zudem die Spiele der Düsseldorfer Fortuna verfolgt, ist es bei ihrer Tätigkeit im VIP-Bereich unstrittig von Vorteil, selbstbewusst zu sein, gut mit Menschen umgehen zu können und bereits Erfahrungen als Animateur in der Türkei gesammelt zu haben. Wenn es zeitlich passe, werde sie auch in der nächsten Saison gerne die Arbeit im VIP-Bereich unterstützen. An Ratingen schätzt sie die gute Mischung aus Natur und Stadt, die familiäre Atmosphäre und die vielen Freizeitmöglichkeiten. Es sei sehr angenehm in der Stadt zu leben, weil man hier ruhig wohnen könne, aber trotzdem schnell in Düsseldorf oder anderen Städten sei. Heimat sei für sie daher auch weniger ein bestimmter Ort, als die Menschen, „bei denen man sich wohl und angekommen fühlt.“ Fehlt was? „Ein paar mehr Angebote und Treffpunkte für junge Leute wären schön. Und wenn sie für einen Tag einen anderen „Job“ als den bei Ratingen 04/19 bei Heimspielen machen könnte, welcher wäre das? „DJ auf einem großen Festival!“