
(mmm) Man kennt sie aus zahlreichen TV-Serien wie GZSZ, Rosamunde Pilcher Verfilmungen oder „Der Bergdoktor“ sowie aus Theater-Engagements in München, Berlin oder Düsseldorf: Am 3. Februar (20 Uhr, Stadthalle) spielt Mariella Ahrens die Hauptrolle der „Lisa“ in der zauberhaften Komödie „Vierzig Karat“, ein Welterfolg, nicht zuletzt durch die gefeierte Verfilmung mit Liv Ullmann und Gene Kelly.
Worauf darf sich das Ratinger Publikum am 3. Februar freuen?
Man darf sich auf eine heitere und romantische Komödie freuen, gespickt mit ein paar Lebensweisheiten und sehr eigenen Charakteren.
Gefeiert wurde die Verfilmung von „40 Karat“ mit Liv Ullmann und Gene Kelly – keine Angst vor allzu großen Fußstapfen?
Nein, das habe ich nie. Das ist eine sehr schöne Herausforderung für mich. Damals waren im Film wirklich tolle Schauspieler, aber unser Ensemble ist auch klasse, und ich bin lang genug im Schauspielberuf mit viel Theatererfahrung. Wir hoffen natürlich, dass das Stück jetzt genauso gut ankommt.
Wie viel von der Protagonistin Lisa steckt in Mariella Ahrens?
Einige Einstelllungen finde ich etwas befremdlich von ihr. Ich bin eher ein romantischer Mensch – aber ich kann auch vieles in ihrem Handeln nachvollziehen.
Was ist ihre persönliche DNA?
Ich bin ein sehr positiver, fröhlicher und bodenständiger Mensch. Ich brauche meine Familie und Freundschaften, bin definitiv kein Einzelgänger.
Wie machen Sie Charaktere aus Drehbüchern zu Ihren ganz eigenen?
Ich liebe meinen Beruf. Dazu gehören auch Beobachtungsgabe und Einfühlungsvermögen. Das hilft mir sehr, mich in die Rollen zu versetzen.
Ihr größtes Talent?
(lacht) Ich denke Schauspiel.
Welche Projekte beschäftigen Sie?
Ich habe vor 20 Jahren einen Verein gegründet: „Lebensherbst e.V.“ kümmert sich deutschlandweit um bedürftige Senioren in Heimen. Da gibt es viel zu tun. Wir wollen demnächst einen Pflegepreis ins Leben rufen.
Was sind aktuell für Sie die größten Herausforderungen?
Die Rolle der Lisa ist schon eine Herausforderung, da sie nicht nur viel Text und viele Facetten hat, sondern auch viele Kostümwechsel hinter der Bühne erfordert.
Bei welchen Tätigkeiten sind Sie ganz bei sich?
Am besten entspanne ich mich mit einem schönen Film im Bett, in der Sauna oder am Meer.
Kaum einer weiß von mir, dass ich …
… auch sehr gern singe.
Gab es zur Schauspielerei jemals einen Plan-B?
Ich hatte mich tatsächlich an der Schauspielschule und der Journalistenschule gleichzeitig beworben. Die Schauspielschule hat mir zuerst zugesagt – zum Glück!
Lieber TV oder lieber Theaterbühne?
Beides sehr gerne. Das Arbeiten ist allerdings sehr unterschiedlich. Die Rolle im Theater spielt man an einem Stück von Anfang bis Ende durch. Beim Film sind es quer durch das Drehbuch jeden Tag andere Szenen. Das Schöne beim Theater ist, dass man direkte Reaktionen bekommt und durch das Publikum getragen wird
(Eintrittskarten sind im Ticketbüro des Kulturamts, an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie online bei www.westticket.de erhältlich.)



