Collegium Musicum: Mit orchestraler Klangfülle ins Jahr des Stadtjubiläums

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Musikerinnen des „Collegium Musicum“ warten auf ihren Einsatz in der Stadthalle anlässlich der Adventsfeier des VDK. Zweite von rechts: Karin Jerutka. Foto: privat

(mmm) Jede Menge neue Musikerinnen und Musiker, neuer Dirigent, neues Programm: Beim Collegium Musicum Ratingen, 1949 gegründet und eine echte musikalische Institution, die aus dem Kulturleben der Stadt nicht wegzudenken ist, begannen die Proben im Januar mit großer Vorfreude auf das Konzertprogramm in diesem Jahr und mit einem erweiterten Kreis von Musikern. Karin Jerutka, die 1. Vorsitzende des Ensembles, das künftig mit geradezu orchestraler Klangfülle auftreten kann: „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Das Ratinger Jubiläumsjahr beginnt für uns mit vielen neuen engagierten Ensemble-Mitglieder und einem tollen neuen Dirigenten.“

Mit Enrique Carlsson konnte das Ensemble einen jungen, doch bereits etablierten Dirigenten für sich gewinnen, der zuvor in Düsseldorf und Mönchengladbach erfolgreich Orchester geleitet hat. Gleichzeitig freuen sich die Orchester-Mitglieder auf neue Klangerlebnisse in der gerade begonnenen Probenarbeit dank des „Zuwachses“ von Oboe, Klarinetten, Flöten, Horn und Pauke, die sich harmonisch in das Orchester integriert haben. „Wir konnten das Streichorchester innerhalb eines halben Jahres um gleich zwölf Musikerinnen und Musiker auf 35 erweitern.“ Die Vorteile liegen auf der Hand: „Wir haben dadurch ein besseres Klangerlebnis schon während der Probe und für die Konzerte eine wesentlich größere Auswahl an Stücken. Dennoch werden auch weiterhin immer wieder reine Streicherstücke für Abwechslung im Konzertsaal sorgen. Eben eine Mischung aus Kammerkonzert, Sinfoniekonzert und Arien“, kündigt Jerutka an.

Spielfreude auf die Bühne bringen

Auf dem Programm für die beiden nächsten Konzerte am 19. April (16 Uhr) in der Friedenskirche in Ratingen und am 10. Mai (17 Uhr) in der evangelischen Kirche in Lintorf stehen das Divertimento in F KV 138 von Wolfgang Amadeus Mozart, Arien aus Mozarts Opern „Don Giovanni“ und „Le Nozze di Figaro“ sowie zum Finale die Sinfonie Nr. 1 von Ludwig van Beethoven. „Wir freuen uns darauf, unsere Spielfreude wieder auf die Bühne zu bringen“, kündigt Jerutka an.

Natürlich freut sich das Collegium Musicum auch auf weiteren „Nachwuchs“ bei den Streichern. Jerutka: „Wir sind immer auf der Suche nach Streichern. Und auch eine Oboe und ein Fagott hätten noch Platz. Wichtig ist es uns zudem, immer wieder junge Solisten einzuladen.“ Interesse? Geprobt wird immer montags (19.15 Uhr) in der Paul-Maar-Schule in Tiefenbroich.