Politik in der Stadt soll transparenter werden

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Stefan Heins, Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat Ratingen, Bild: CDU
Stefan Heins, Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat Ratingen, Bild: CDU

Ratingen | Die CDU Ratingen und die CDU-Ratsfraktion haben einen gemeinsamen Internetauftritt gestartet. Unter cdu-ratingen.de bündeln Stadtverband und Fraktion Nachrichten, politische Initiativen, Termine und Ansprechpartner. Die Seite soll Kommunalpolitik nachvollziehbarer machen und den Kontakt zu den Verantwortlichen erleichtern.

Themen und Personen verknüpft

Wer wissen will, was gerade im Rat oder in den Ausschüssen beraten wird, soll das schnell finden. Gleiches gilt für anstehende Veranstaltungen und die zuständigen Ansprechpartner für Stadtteile und Sachthemen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Fraktionsarbeit. Politische Vorhaben werden mit den zuständigen Personen und der Position der Fraktion verknüpft.

„Kommunalpolitik findet nicht nur im Ratssaal statt“, sagt Peter Thomas, Vorsitzender der CDU Ratingen. Sie lebe von Gesprächen und davon, dass Bürgerinnen und Bürger nachvollziehen könnten, was die Partei tue und warum. Die Website sei auch eine Einladung, leichter ins Gespräch zu kommen.

Fraktionschef Stefan Heins verweist auf die Wirkung lokaler Beschlüsse: „Viele Entscheidungen im Rat, in den Ausschüssen und in den Bezirken betreffen den Alltag der Menschen ganz unmittelbar.“ Von außen sei Kommunalpolitik dennoch oft schwer nachzuvollziehen. Die Fraktion wolle ihre Arbeit deshalb laufend darstellen, nicht nur bei großen Beschlüssen.

Termine und Kontaktwege

Neben Nachrichten zeigt die Seite Veranstaltungen des Stadtverbands und seiner Gliederungen. Auch Gespräche mit Unternehmen, Vereinen und Institutionen sollen dort erscheinen. So will die CDU frühzeitig auf Möglichkeiten zum Austausch hinweisen.

Ratsmitglieder und weitere Funktionsträger sind nach Aufgabenbereichen geordnet. Das soll vor allem Menschen helfen, die selten mit kommunalpolitischen Strukturen zu tun haben.

Weiterer Ausbau geplant

Abgeschlossen ist das Projekt nicht. Stadtverband und Fraktion wollen Inhalte und Funktionen fortlaufend ergänzen. Die Seite soll dauerhaft ihr gemeinsamer digitaler Anlaufpunkt sein.