Unser Ratingen Charity Projekt: Die AWO „Suppenküche“ startet im Februar

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Mit der Suppenküche möchte die AWO ein Zeichen der Solidarität und des Zusammenhaltes setzen. Unser Foto zeigt v.l.n.r.: Christoph Klein (AWO), Dirk Wittmer (Charity-Manager „Unser Ratingen“), Bernd Pusnik (AWO), Roland Schlüter (AWO) und Irena Steinjan (Weiße Villa). Foto: Alexander Heinz

(mmm) Lokal in Ratingen werben und damit vor Ort wirkungsvoll Gutes tun, das ist für das Team von Unser Ratingen seit der ersten Ausgabe ein besonderes Anliegen. 10% aller lokalen Anzeigeneinnahmen werden an Vereine und gemeinnützige Organisationen, die in Ratingen ansässig sind und ihre satzungsmäßigen Ziele zugunsten von Menschen oder Einrichtungen in Ratingen verwirklichen, gespendet. Das Charity-Management mit den beiden Sparkassen-Vorständen Beate Händeler und Udo Zimmermann sowie dem Unternehmer Dirk Wittmer hat nach den Förderprojekten des TuS 08 Lintorf e.V („Bewegte Kita – werde schlauer durch Sport“), der „Stadthistorischen Führung mit Rallye für Kinder und Jugendliche“ des Vereins für Heimatkunde und Heimatpflege, der „Miteinander Freiwilligenbörse“ und des „Living Room“-Podcasts „Weg zum Unternehmertum“ jetzt das fünfte Projekt ausgewählt: Unterstützt wird die AWO in Ratingen, die am 3. Februar 2026 eine Suppenküche „als ein Ort zum Sattwerden, Ankommen und Wohlfühlen“ eröffnen wird. Christoph Kein, der als ehrenamtlicher Koch der AWO in der Weißen Villa und seit März 2025 auch als 2. Vorsitzender der AWO Ratingen für den Mittagstisch und kulinarische Veranstaltungen zuständig ist: „Ob Sie eine warme Mahlzeit brauchen, Austausch suchen oder einfach jemanden, der zuhört: Bei uns sind alle herzlich willkommen!“

Mit der Suppenküche möchte die AWO – auch mit Unterstützung durch Lebensmittelspenden der Tafel Ratingen – ein Zeichen der Solidarität und des Zusammenhaltes setzen. Klein: „Als Ortsverein Ratingen besteht unsere Aufgabe darin, Quartiersarbeit zu betreiben, ein Ort der Begegnung und Beratung zu sein. Zusätzlich möchten wir nun benachteiligten Bevölkerungskreisen einen Zugang zu einer gesunden, nahrhaften Mahlzeit und Gemeinschaft bieten. Durch diese Maßnahme wollen wir unserem gesellschaftlichen Auftrag im Sinne des Gemeinwohls noch stärker nachkommen. Gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten ist es wichtig, dass niemand hungrig bleiben muss.“

Ein Treffpunkt voller Wärme und Gemeinschaft

Klein, der nach seiner Ausbildung zum Koch über Jahrzehnte Erfahrung in der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung gesammelt hat, kam über die Miteinander Freiwilligenbörse zunächst als Fahrer zur „Tafel“, dann zur AWO, um seine Fähigkeiten auch über das Berufsleben hinaus für das Gemeinwohl einzubringen „Wir sind als Ortsverein ausschließlich für die Menschen vor Ort als gemeinnützige Einrichtung da“, erklärt der 71-Jährige. Den Gästen wolle man neben dem gemeinsamen Essen auch die Gelegenheit bieten, sich auf Augenhöhe auszutauschen und über die Dinge zu sprechen, die sie bewegen. Zudem wäre es wünschenswert, Menschen für die Arbeit der AWO vor Ort zu interessieren, sie gegebenenfalls zu „binden“ und eine Aufgabe zu bieten.

Für den symbolischen Preis von einem Euro erhalten die Gäste in der Weißen Villa (Düsseldorfer Straße 141) eine nahrhaft wie gesunden Eintopf inklusive Getränk. Erster Ausgabetag ist der 3. Februar 2026 (12 -13.30 Uhr), eine Anmeldung zum Essen ist nicht erforderlich. Zunächst gibt es das Angebot einmal im Monat. Ein Tropfen auf den heißen Stein? „Ein Anfang muss gemacht werden. Der Idealfall wäre ein wöchentliches Angebot“, so Klein. Dafür müsse es aber perspektivisch ausreichend engagierte Helfer rund ums Kochen, die Essensausgabe und die Gästebetreuung sowie Sponsoren geben. Wie das Angebot angenommen werde, sei natürlich noch ein Blick in die Glaskugel. Indes: „Mit Flyern und Plakataktionen – u.a. SKF-Lotsenpunkt, Kleiderkammer, Jobcenter, Tafel, Sozialamt – hoffen wir, die Gäste auf unser Angebot aufmerksam zu machen.“

„Ohne Ehrenamt sind viele Dinge, gerade im sozialen Bereich, nicht möglich“, erzählt Klein. Und: „Mit der Suppenküche solle Menschen geholfen werden, die es dringend brauchen!“ Die Charity-Spende von UNSER RATINGEN sei dabei eine wertvolle Anschubfinanzierung, die zur Vervollständigung der technischen Ausstattung in der Küche eingesetzt werden soll.

Zudem sind Einzelspenden willkommen. Das Spendenkonto bei der Sparkasse HRV:

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Mettmann e.V. Ortsverein Ratingen

IBAN DE52 3345 0000 0042 1758 28

BIC WELADED1VEL