Mettmann/Ratingen. Oft genug fällt beim Warten auf die Bahn im Kreis Mettmann ein kritischer Blick auf die Uhr. Ein Qualitätsmonitor aus den zahlen des Kompetenzcenters Integraler Taktfahrplan NRW verrät nun wie pünktlich die Bahnen im Kreis Mettmann wirklich sind.
Am besten abgeschnitten hat die S68. Mit rund 89-prozentiger Pünktlichkeit hält die Linie täglich in Langenfeld, Erkrath, Hochdahl und Gruiten. Anderes sieht es bei der RE49 aus: Die Wahrscheinlichkeit für einen pünktlichen Halt in Velbert liegt nach Angaben des Qualitätsmonitors bei rund 63 Prozent.
Die Zahlen zu den weiteren Linien des Kreises Mettmann im Überblick:
S6 Essen – Köln (Halte in Ratingen und Langenfeld): 72,6% Pünktlichkeit; 90,8% Zuverlässigkeit
S8 Mönchengladbach – Hagen (Halte in Erkrath, Hochdahl und Gruiten): 76,3% Pünktlichkeit; 91,6% Zuverlässigkeit
S9 Haltern/Recklinghausen (Halte in Wülfrath und Velbert) – Hagen 65,2% Pünktlichkeit; 89,1% Zuverlässigkeit
S28 Kaarst – Wuppertal (Halte in Erkrath Nord und Mettmann): 76% Pünktlichkeit; 97,9% Zuverlässigkeit
S68 Langenfeld – Wuppertal (Halte in Langenfeld, Erkrath, Hochdahl und Gruiten): 89,3% Pünktlichkeit; 92,6% Zuverlässigkeit
RB48 Wuppertal – Bonn (Halte in Gruiten und Haan): 68,3% Pünktlichkeit; 97,1% Zuverlässigkeit
RE47 Remscheid-Lennep – Düsseldorf (Halt in Hilden) nicht berücksichtigt
RE49 Wuppertal – Wesel (Halte in Velbert) 63,2% Pünktlichkeit; 87,8% Zuverlässigkeit
Ein Zug gilt erst ab einer Verspätung von vier Minuten als unpünktlich. Die Zuverlässigkeit sagt dabei aus, wie hoch der Anteil ist, der noch bedient werden kann, wenn es zu kurzfristigen Ausfällen kommt.




