Karsten Rogall: Vollblut-Gastronom sorgt für ein echtes Wohlfühlpaket

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Das Erfolgsrezept von Karsten Rogall: Beständigkeit, Verlässlichkeit und Fleiß. Foto: privat

(mmm) Für viele Fans und Freunde, Business-Partner und Premium-Sponsoren von Ratingen 04/19 beginnt ein Heimspiel häufig schon gut eine Stunde vor dem Anpfiff im Stadion, um sich im VIP-Bereich kulinarisch auf die kommenden 90 Minuten einzustimmen. Kein Wunder, denn das Catering-Angebot des Vereins wird bereits in der vierten Saison von Vorstandsmitglied und Vollblut-Gastronom Karsten Rogall verantwortet. Und ja, es hat für einen Fußball-Oberligisten echtes Spitzenreiter-Niveau. Denn während sich andernorts, mitunter bis hinauf in die 3. Liga, das kulinarische Angebot nicht selten auf Bratwurst, Buletten und Bier beschränkt, fährt Rogall mit einem kulinarischen Büfett auf: Die beliebte Currywurst ist natürlich auch häufiger am Start, wird aber von Spieltag zu Spieltag durch ein saisonales, abwechslungsreiches Angebot (dazu gehört im Frühjahr auch Spargel), Pasta wie Antipasti, Salate und Dips ergänzt. Ein Wohlfühl-Paket als Vorspiel vor dem Anpfiff.

„Leckeres Essen, netter Service, gelebte Gastlichkeit“, ist die Philosophie von Karsten Rogall. Das gilt im Hospitality-Bereich des Stadions genauso wie im heimischen Restaurant „Haus der Gastlichkeit“ oder in den drei Hotels, die in Ratingen von der Familie betrieben werden. „Ich kümmere mich darum, dass sich alle Gäste wohlfühlen“, umschreibt Rogall seine Aufgabe im Restaurant wie im Stadion, der die Rolle des Teams (bis zu vier Mitarbeiter beginnen bereits einen Tag vor dem Anpfiff eines Heimspiels mit der Vorbereitung in der Küche, ein halbes Dutzend Servicekräfte arbeitet dann am Spieltag vor Ort im Stadion) besonders würdigt: „Das alles funktioniert nur durch echte Teamarbeit in Küche und Service!“

Leckeres Essen, netter Service, gelebte Gastlichkeit

Neben dem Büfett (diverse Fleischgerichte, eine vegetarische Variante sowie Beilagen und Salate) macht vor allem der Service den Unterschied. Spieltag für Spieltag kümmern sich die Servicekräfte um das Wohl der Gäste – und das mit einem Charme und einer Freundlichkeit, die man andernorts leider immer öfter vermisst. Ehrensache, dass Rogall auch für die abwechslungsreiche Verpflegung der 1. Mannschaft während des dreitägigen Trainingslagers in der Innenstadt zu Saisonbeginn gesorgt hat.

Wann schaltet Karsten Rogall eigentlich mal ab? Augenscheinlich nie. Einen Ruhetag? Gibt es für ihn nicht. Betriebsferien? Gibt es auch nicht. Das „Haus der Gastlichkeit“ von Christine (Geschäftsführerin) und Karsten (Küchenchef) Rogall sowie den beiden Kindern Fabian und Lydia macht seinem Namen wort- und sprichwörtlich alle Ehre. An 365 Tagen im Jahr wird hier zwischen 6 und 24 Uhr Gastfreundschaft mit Leben gefüllt. Frühstück, Mittagstisch, Kaffee-Kränzchen, Abendessen, Kegelbahn, Hotelübernachtung, Bankett, Party- und Lieferservice: Alles geht. Immer! Und immer herrscht ein reges Kommen und Gehen, obwohl das „Haus der Gastlichkeit“ an der Bruchstraße, inmitten eines grünen Wohngebietes gelegen, wahrlich keine „Lauf-Lage“ ist. Krise in der Branche? Hier nicht! Während viele Themen- und Szene-Restaurants am kulinarischen Firmament wie Sternschnuppen aufsteigen und binnen Jahresfrist wieder zusperren, empfängt Rogall die Gäste seit 17 Jahren. Das Erfolgsrezept, beruflich wie privat: „Beständigkeit, Verlässlichkeit und Fleiß“, sagt Karsten Rogall.