Ratingen. Beim Ferdinand-Trimborn-Musikförderpreis wird am Samstag, 19. September, die 26. Ausgabe entschieden. In der Finalrunde im Ferdinand-Trimborn-Saal treten sechs junge Pianistinnen und Pianisten aus Nordrhein-Westfalen an.
Die Reihenfolge steht bereits fest: Den Anfang macht der 18-jährige Yankai Yang aus Bonn. Es folgen Anastasija Rusakowa aus Erftstadt, 13 Jahre, Yiyi Han aus Düsseldorf, 15 Jahre, Lea Marie Terziyska aus Wuppertal, 17 Jahre, Nina Frey aus Köln, ebenfalls 17, und zum Abschluss die 16-jährige Stella Keller aus Emmerich. Jeder Finalist präsentiert ein rund 25-minütiges Programm. Vorgeschrieben ist ein Mozart-Werk; hinzu kommt mindestens ein frei gewähltes Stück aus einer anderen Stilepoche. Damit muss die Jury nicht nur technische Sicherheit, sondern auch stilistische Bandbreite bewerten.
Der Förderpreis wird seit dem Jahr 2000 von der Stadt Ratingen vergeben und richtet sich an herausragende junge Solisten mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt sind 6.000 Euro Preisgeld vorgesehen: 3.000 Euro für Platz eins, 2.000 Euro für Platz zwei und 1.000 Euro für Platz drei. Namensgeber Ferdinand Trimborn initiierte den Wettbewerb und wurde 2005 Ehrenbürger Ratingens. Die Finalrunde ist damit zugleich Talentförderung und ein Stück lokaler Kulturgeschichte.




