Ratingen punktet bei Müllgebühren

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Entsorgung von Restmüll durch die Awista, Bild: Alexander Heinz
Entsorgung von Restmüll durch die Awista, Bild: Alexander Heinz

Ratingen | Wohnen wird nicht nur durch Mieten, Kreditzinsen und Energiekosten teuer. Auch kommunale Abgaben wie Müllgebühren, Abwasserentgelte und Grundsteuer schlagen in den Haushalten zu Buche. Der Eigentümerverband Haus & Grund kritisiert deshalb seit Jahren, dass es Bürgerinnen und Bürgern oft schwerfällt, die Gebühren ihrer Stadt mit anderen Kommunen zu vergleichen.

Im aktuellen Müllgebührenranking 2026 hat Haus & Grund gemeinsam mit dem Institut der deutschen Wirtschaft die 100 einwohnerstärksten Städte Deutschlands untersucht. Grundlage ist ein vierköpfiger Musterhaushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern in einem Einfamilienhaus. Berücksichtigt werden unter anderem Restmüll, Biomüll, Sperrmüll und Altpapier. Weil sich Abfuhrrhythmus und Servicegrad von Stadt zu Stadt stark unterscheiden, werden die Gebühren über einen Index vergleichbar gemacht.

Für Ratingen fällt das Ergebnis erfreulich aus. Die Dumeklemmerstadt landet bundesweit auf Platz 14 und gehört damit zu den günstigeren Kommunen. Für einen 14-tägigen Teilservice setzt Haus & Grund in Ratingen 208,80 Euro an. Im Vergleich zum Ranking 2022 konnte sich Ratingen sogar um vier Plätze verbessern.

Zum Vergleich: Am günstigsten ist Flensburg, besonders teuer ist Bergisch Gladbach. Damit zeigt das Ranking auch, wie stark kommunale Gebühren die Wohnnebenkosten beeinflussen können.