Ratingen lädt zu Tisch: Großes Festmahl am 12. Juli am Stadionring

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Alles rund um das Stadtjubiläum findet man gegenüber dem Rathaus, Bild: Alexander Heinz
Alles rund um das Stadtjubiläum findet man gegenüber dem Rathaus, Bild: Alexander Heinz

Rund 2.000 Sitzplätze, 20 Anbieter, ein Motto: „Eine Stadt. Ein Tisch. Ein Fest.“

Ratingen | Am Sonntag, 12. Juli, gehört der Stadionring der ganzen Stadt. Ratingen deckt den Tisch – im wahrsten Sinne des Wortes. Unter dem Motto „Eine Stadt. Ein Tisch. Ein Fest.“ lädt die Stadt zum großen Festmahl ein. Es ist eine der schönsten Gesten im Jubiläumsjahr: ein offenes Bürgerfest, ein Ort der Begegnung, ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt im 750. Jahr der Stadtgeschichte. Wer dabei sein möchte, muss sich nur eines merken: Platz nehmen, mitfeiern, genießen.

Eine Tafel, die verbindet

Rund 350 Meter lang wird die Tafel, die sich durch den Stadionring zieht. Mindestens 2.000 Sitzplätze stehen nach aktuellen Planungen bereit. Rund 20 Anbieter sorgen für Speisen und Getränke aus aller Welt. Wer lieber sein eigenes Picknick mitbringt, ist ebenso willkommen. Familie, Freunde, Nachbarn, Vereinskolleginnen und -kollegen – an dieser Tafel ist Platz für alle. Die Teilnahme ist offen und unkompliziert. Genau das macht den besonderen Reiz aus: Einfach hingehen, sich dazusetzen und Teil eines historischen Moments werden.

Große Dimensionen für ein großes Fest

Die Zahlen zeigen, wie ernst es Ratingen mit diesem Fest meint. Die Kapazitätsplanung geht für das gesamte Veranstaltungsareal von bis zu 10.000 Personen gleichzeitig aus. Mehr als 250 Menschen sind am Veranstaltungstag im Einsatz – von der Stadtverwaltung über Vereine und Institutionen bis zu externen Dienstleistern. Diese Zahlen sind Planungswerte und können je nach Wetter und Besucheraufkommen variieren. Klar ist aber schon jetzt: Hier entsteht ein Fest mit echtem Format.

Musik, Programm und Genuss für alle

Auf der Bühne am Stadionring warten Musik und Unterhaltung mit Beiträgen aus Ratingen und darüber hinaus. Kinder und Familien dürfen sich auf Mitmachaktionen freuen. Und kulinarisch wird die ganze Vielfalt der Stadtgesellschaft sichtbar: Vereine, Initiativen und Anbieter bringen unterschiedlichste Speisen, Getränke und kulturelle Einflüsse an den Tisch. Ein Tag, der Ratingen von seiner buntesten Seite zeigt.

„Ein großes Signal für das Miteinander“

Für Alexander Meinhardt, den ab 1. August 26 neuen Amtsleiter des Kulturamtes, ist genau das der Kern des Festes. „Ich freue mich ganz besonders auf das Festmahl, da ich das, was es verkörpert, für besonders wichtig halte. Es ist das Zusammenkommen der unterschiedlichsten Menschen unserer Stadtgesellschaft an einem zentralen Veranstaltungsort und die Möglichkeit zum Austausch und zum gegenseitigen Kennenlernen auf einer ganz zwanglosen Ebene. Ich verspreche mir davon ein großes Signal für die Ratinger zum Miteinander über alle Grenzen hinweg“, sagt Meinhardt.

Mehr als ein Programmpunkt

Das Festmahl ist mehr als ein weiterer Termin im Jubiläumskalender. Es ist eine Einladung an die Stadt, sich selbst zu begegnen. An dieser Tafel sitzen Menschen nebeneinander, die sich sonst vielleicht nie treffen würden: alteingesessene Ratingerinnen und Ratinger, neu Zugezogene, Familien, Vereine, Kulturen, Generationen. Genau daraus entsteht jener Moment, den ein Stadtjubiläum im besten Fall schafft: Erinnerung an die Geschichte, Freude an der Gegenwart und ein gemeinsamer Blick nach vorn. Wer weitere Informationen zu den Jubiläumsveranstaltungen in der Stadt haben möchte, kann sich auch im Jubiläumsbüro gegenüber dem Rathaus auf der Minoritenstraße informieren.

Am besten mit dem Rad oder Bus anreisen

Zur Entlastung der Verkehrssituation empfiehlt die Stadt, mit dem Fahrrad oder dem öffentlichen Nahverkehr anzureisen. Wer am 12. Juli dabei ist, wird Teil eines Tages, der das Jubiläumsjahr von Ratingen sichtbar prägen wird. Ein Tisch, eine Stadt, ein Fest – und jeder ist eingeladen, mitzufeiern.