Organetto im Glaspavillon: Eine Orgel wird durchschaubar

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Der Glaspavillon vor der St. Peter und Paul wird wieder Veranstaltungsort. Foto: Alexander Heinz
Der Glaspavillon vor der St. Peter und Paul wird wieder Veranstaltungsort. Foto: Alexander Heinz

Ratingen. Am Montag, 21. September, beginnt im Glaspavillon vor St. Peter und Paul eine Themenwoche mit einem ungewöhnlichen Titel: „Organetto – Wie funktioniert eigentlich eine Orgel?“

Bis Freitag, 25. September, steht das Instrument im Mittelpunkt. Der Glaspavillon ist im Jubiläumsjahr bewusst als offener Begegnungsort eingerichtet worden – nicht als abgeschlossener kirchlicher Veranstaltungsraum, sondern als Platz für Gespräch, Kultur, Bildung und Glauben mitten in der Stadt.

Das eigentliche praktische Highlight ist für Freitag, 25. September, um 15 Uhr angekündigt. Dann wird mit Martin Hanke ein Organetto gebaut beziehungsweise anschaulich erklärt. Der Begriff bezeichnet eine kleine, kompakte Orgel und eignet sich besonders gut, um Prinzipien wie Luftzufuhr, Pfeifen und Tonerzeugung verständlich zu machen. Für Kinder und Erwachsene wird damit sichtbar, was bei einer großen Kirchenorgel normalerweise hinter Prospekt und Gehäuse verborgen bleibt.

Die Organetto-Woche ist Teil eines sehr dichten Septemberprogramms im Glaspavillon. In derselben Woche finden dort auch Begegnungs-, Nachhaltigkeits- und Gesprächsangebote statt. Wer am Montag vorbeischaut, sollte deshalb beachten: Die Themenwoche läuft mehrere Tage; der ausdrücklich angekündigte Bau- und Erklärungstermin mit Martin Hanke folgt erst am Freitagnachmittag.