Zwei Tage Festivalgefühl: „Jetzt & Immer“ knackt Besucherrekord

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Das Ratinger "Jetzt und Immer"-Festival hat in diesem Jahr den Besucherrekord geknackt. Foto: Iljana Strenger
Das Ratinger "Jetzt und Immer"-Festival hat in diesem Jahr den Besucherrekord geknackt. Foto: Iljana Strenger

Ratingen. Treffpunkt einer jungen Musikszene: Beim „Jetzt & Immer Festival“ wurde zwei Tage lang getanzt, gesungen und entdeckt. Mit Blumengarten, Blond, Von Wegen Lisbeth, Jassin und weiteren Acts setzte das Festival auf eine Mischung aus bekannten Namen und musikalischen Entdeckungen.

Gerade die Mischung machte den Reiz des Wochenendes aus. Während auf der Hauptbühne die größeren Acts für volle Tanzflächen sorgten, bot die zweite Bühne Platz für weitere Künstler und elektronische Sounds. Dazu kamen Streetart, Getränke- und Essensangebote sowie die Möglichkeit, zwischen den Auftritten einfach einmal durchzuatmen.

Mehr Platz zum Sitzen, mehr Raum zum Abschalten: Das Festivalgelände war in diesem Jahr leicht gewachsen. Zusätzliche Sitzmöglichkeiten und Chill-out-Areas sollten dafür sorgen, dass zwischen den Konzerten nicht ständig nur eines angesagt war: weiter zur nächsten Bühne.  Auch musikalisch gab es einige Momente, die hängen blieben. Denn Blumengarten, Blond und Von Wegen Lisbeth gehörten zu den großen Namen des Wochenendes, während Künstler wie Jassin, Ritter Lean, Ivo Martin oder Soffie für die jüngere Seite des Line-ups standen. „Wir haben bei dem gesamten Line-up eine Schippe draufgelegt“, sagt Veranstalter Felix Große. Rund 40.000 Euro mehr als im vergangenen Jahr seien in die Programmaufstellung geflossen.

Und wie kam das Festival an? Die Zahlen sprechen hier für sich: In diesem Jahr haben nach Angaben von Felix Große rund 7000 Besucher das Festival genossen. Damit konnte das Jetzt und Immer Festival mehr als doppelt so viele musikbegeisterte Menschen anziehen als im vergangenen Jahr. Der große Zuspruch hatte sich dabei bereits im Vorfeld angekündigt: Der Veranstalter war mit deutlich höheren Ticketverkäufen als im Vorjahr ins Festival gestartet. Somit hat das Jetzt und Immer Festival nach den großen Verlusten im letzten Jahr wohl eine Trendwende bewirken können. „Es ist der absolut größte Rekord, den wir jemals hatten“, erklärt Felix Große resümierend. „Wir haben gelernt, dass sich der Mut lohnt, zu wachsen“.

Und auch atmosphärisch konnte sich das Festival erneut blicken lassen: „Die Stimmung war atemberaubend“, erklärt Felix Große. „Die Leute haben ausgelassen und rücksichtsvoll gefeiert.“ Damit dürfte das „Jetzt & Immer“ 2026 gezeigt haben, warum sich das Festival seit 2019 am Grünen See etabliert hat: Klein genug für Nähe, groß genug für Festivalgefühl – und mit einem Publikum, das offenbar noch lange nicht genug hat. Die Stadt Ratingen zählt die Veranstaltung inzwischen zu den festen Bestandteilen des kulturellen Lebens der Stadt.