Neue „Quecke“ vorgestellt: Rund 50 Gäste feiern das dickste Heimatjahrbuch der Vereinsgeschichte

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Vorstellung der 96. Quecke im Museum Ratingen, Bild: Alexander Heinz
Vorstellung der 96. Quecke im Museum Ratingen, Bild: Alexander Heinz

Ratingen/Lintorf | Knapp 270 Seiten, 96. Ausgabe, ein voller Saal: Bei der Vorstellung der neuen „Quecke“ im Museum Ratingen war die Vorfreude auf das neue Heimatjahrbuch deutlich zu spüren. Rund 50 Gäste kamen, um einen ersten Blick auf die aktuellen „Ratinger und Angerländer Heimatblätter“ zu werfen – und merkten schnell: Hier wurde weit mehr vorgestellt als nur eine Broschüre.

Lob für ehrenamtliches Engagement

Nach der Begrüßung durch Monika von Kürten würdigte der Erste stellvertretende Bürgermeister Michael Droste in seinem Grußwort den außergewöhnlichen Umfang und die fachlich hervorragende Zusammenstellung der Beiträge. Seine besondere Anerkennung galt dem großen ehrenamtlichen Engagement, das hinter einer solchen Veröffentlichung steckt. Ausdrücklich dankte er auch den Sponsoren und Unternehmen, deren Unterstützung und Anzeigen das Erscheinen des umfangreichen Werkes erst möglich machen.

Ein Streifzug durch Ratingen und das Angerland

Anschließend nahm Bastian Fleermann die Gäste mit auf einen kleinen Streifzug durch die zahlreichen Themen der neuen Ausgabe. Die „Quecke“ widmet sich traditionell keineswegs nur Lintorf: Beiträge aus Ratingen und dem gesamten Angerland verbinden Heimatgeschichte, Zeitgeschichte, Biografisches und Alltägliches miteinander. Dieses breite Spektrum gehört seit Jahrzehnten zum Markenzeichen der Publikation, die bereits seit 1950 erscheint.

Wie groß die Neugier auf die neue Ausgabe war, zeigte sich bei einer kleinen Bemerkung Fleermanns besonders schön: Als er scherzhaft ankündigte, die knapp 270 Seiten nun komplett vorlesen zu wollen, blieb das eigentlich zu erwartende Raunen im Saal aus. Im Gegenteil – hier und da ließen sich Besucher beobachten, die sich fast erwartungsvoll etwas bequemer in ihren Stühlen einrichteten. Ein größeres Kompliment für Redaktion und Autoren dürfte kaum möglich sein.

Wechsel in der Schriftleitung

Michael Lumer, Vorsitzender des Vereins für Heimatkunde und Heimatpflege Ratingen, ergänzte einige Hintergründe zur Entstehung des Gesamtwerks. Die neue Ausgabe markiert zugleich einen personellen Übergang: 2026 hat Petra Trempelmann die Schriftleitung der „Quecke“ übernommen. Zuvor hatte Claudia Rieger die Redaktion geleitet; Walburga Fleermann-Dörrenberg hatte nach langjähriger Mitarbeit Aufgaben innerhalb der Quecke-Arbeit abgegeben. Zum Umfeld der redaktionellen und heimatkundlichen Arbeit gehören zudem unter anderem Bastian Fleermann und weitere Mitglieder des Vereinsbeirats.

Der schönste Moment: die eigene „Quecke“ in der Hand

Danach ging es ins Foyer – und zum vielleicht schönsten Teil einer Buchvorstellung: Die Gäste durften ihre eigene „Quecke“ in Empfang nehmen, darin blättern und bei Speisen, Getränken und Gesprächen schon einmal jene Geschichten entdecken, die viele in den kommenden Wochen sicher noch ausführlicher beschäftigen werden.

Wo gibt es die neue „Quecke“?

Für Mitglieder und Interessierte wird die Ausgabe beim Dorffest mit historischem Handwerkermarkt am 5. und 6. September ausgegeben. Anschließend ist sie im Vereinsbüro sowie bei den bekannten Verkaufsstellen in Lintorf und Ratingen erhältlich:

Lintorf

  • Haushaltswaren Butenberg
  • Leib & Rebe
  • Tabakwaren Hamacher
  • Buchhandlung Rose Schlüter

Ratingen

  • Altstadt-Buchhandlung
  • Peter & Paula
  • Stadtmuseum
  • Stadtarchiv