Collegium Musicum freut sich aufs Stadttheater: „Wir haben große Pläne!“

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Das Collegium Musicum mit seinem Dirigenten Enrique Carlsson freut sich auf die Konzerte 2027. Foto: Johannes Maas

(mmm) Das letzte Konzert des Collegium Musicum am 15. November ist bereits seit längerer Zeit ausverkauft. Wer sich also kurzfristig auf die eindringlichen Klangmeditationen eines Samuel Barber gefreut hat oder dem virtuosen Violinkonzert Nr. 5 von Henri Vieuxtemps mit seiner romantischen Brillanz lauschen wollte, muss ebenso vor der Tür des Trimborn-Saales bleiben wie die Fans von Beethovens Siebter mit ihrer rhythmischen Energie und überschäumenden Lebensfreude. Resttickets? Keine Chance. Wie schade, denn das Collegium Musicum hat sich in diesem für den Klangkörper so ereignisreichen Jahr 2026 unter dem neuen Dirigenten Enrique Carlsson vom einst lupenreinen Kammerorchester hin zu einem sinfonisch besetzten Ensemble von geradezu orchestraler Klangfülle verwandelt.

Karin Jerutka, 1. Vorsitzende des Orchesters, freut sich daher mit Ausblick auf das Herbst-Jahreskonzert 2027 schon heute ganz besonders auf die Rückkehr ins frisch renovierte Stadttheater: „Mehr Platz auf der Bühne, mehr Platz für die Zuschauer. Wie gut, dass in Zukunft mehr musikalisch interessierte Gäste einen der begehrten Plätze für unsere Jahreskonzerte ergattern können.“ Frei nach dem Herman Hesse-Motto, wonach ja jedem Anfang ein Zauber innewohne, schaut man beim Collegium Musicum „mit großer Freude und Spannung“ auf das kommende Konzertjahr.

„Mehr Platz auf der Bühne, mehr Platz für die Zuschauer“

„Wir haben große Pläne! So sollen unsere Jahreskonzerte, die künftig einen festen Platz im Stadttheater haben werden, immer unter einem bestimmten Motto stattfinden. Eine Idee unseres wunderbaren Dirigenten Enrique Carlsson.“ Das alles lasse sich mit dem erweiterten Orchester auf Sinfoniestärke gut bewältigen. „Da bin ich mir ganz sicher!“, schiebt Jerutka hinterher.

Bevor es jedoch im Herbst‘27 ins Stadttheater geht, lautet im Frühjahr das Motto „Haydn pur“. In der Ev. Kirche Lintorf (11. April‘27) und in der Ev. Stadtkirche (13. Juni‘27) stehen Haydn‘s Londoner Sinfoniekonzert 104 sowie das Cellokonzert D-Dur auf dem Programmzettel. Als Solist am Cello ist der erst 19-jährige Luca Miedek angekündigt. Miedek machte als Sechsjähriger erste musikalische Schritte in Solingen, ist u.a. Bundespreisträger des Wettbewerbs „Jugend Musiziert“ und erster Preisträger des Wettbewerbs „Jugend spielt Klassik“. Mit dem Jugendkulturpreis der Hochschule für Musik und Tanz Köln ausgezeichnet, konzertiert er regelmäßig in unterschiedlichsten Besetzungen. Er spielte bereits in den wichtigsten Konzertsälen Deutschlands und Österreichs, u.a. im Wiener Musikverein, der Kölner Philharmonie und dem Leipziger Gewandhaus.