Wettergott feierte mit: Pfarrfest in St. Christophorus

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Die Hüpfburg des Pfarrfestes und der markante rote Turm im Hintergrund, Bild kath.Kirchengemeinde St.Christopherus
Die Hüpfburg des Pfarrfestes und der markante rote Turm im Hintergrund, Bild kath.Kirchengemeinde St.Christopherus

Ratingen-Breitscheid | Nur wenige Tage vor dem kalendarischen Herbstbeginn feierte die Gemeinde St. Christophorus am Sonntag, 20. September, ihr traditionelles Pfarrfest.

Obwohl der Blick am Morgen noch etwas sorgenvoll auf die verschiedenen Wetter-Apps ging, blieb der befürchtete herbstliche Dauerregen aus. Der Wettergott meinte es mit den Breitscheidern überwiegend gut.

Nach der Familienmesse strömten die Besucher auf den Kirchvorplatz. Reibekuchen und Gegrilltes sorgten dort für das passende Mittagessen, während sich schnell zeigte, dass das Pfarrfest auch in diesem Jahr weit mehr als eine kirchliche Veranstaltung war: Es wurde zum Treffpunkt für die Gemeinde und den Stadtteil.

Ab 14 Uhr öffnete das Café der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd). Auf der Kirchenwiese hatten die Messdiener unterdessen zahlreiche Spiele für die jüngeren Besucher vorbereitet. Selbst ein kurzer, kräftiger Regenschauer konnte der guten Stimmung wenig anhaben. Bis in den Abend hinein wurde gemeinsam gegessen, erzählt, gespielt und gefeiert.

St. Christophorus hat in Breitscheid eine vergleichsweise junge, aber bemerkenswerte Geschichte. Die katholische Gemeinde wurde 1958 zunächst unter dem Namen St. Pius X. selbstständig. Nachdem zeitweise eine Notkirche als Gotteshaus gedient hatte, wurde 1976 die heutige Kirche mit ihrem markanten „Roten Turm“ eingeweiht. Bereits zuvor war die Gemeinde in St. Christophorus umbenannt worden. Der Name passte nicht zuletzt deshalb, weil das Gotteshaus ursprünglich auch als Autobahnkirche gedacht war: Christophorus gilt als Schutzpatron der Reisenden und Autofahrer. Seit 2009 gehört St. Christophorus zur Ratinger Pfarrei St. Anna.

So verabschiedete St. Christophorus den Sommer auf die vielleicht passendste Weise: mit Gemeinschaft, einem kurzen Regenguss – und genügend Sonnenschein für ein gelungenes Pfarrfest.