Wertstoffhof schließt bei extremer Hitze früher

0
4
Entsorgung von Restmüll durch die Awista, Bild: Alexander Heinz
Entsorgung von Restmüll durch die Awista, Bild: Alexander Heinz

Ratingen | Die zunehmenden Hitzewellen wirken sich auch auf den Betrieb des Ratinger Wertstoffhofes aus. Um die Gesundheit der Beschäftigten besser zu schützen, hat die Stadtverwaltung eine neue Regelung beschlossen: An Tagen, für die mindestens 33 Grad Celsius vorhergesagt werden, schließt der Wertstoffhof an der Robert-Zapp-Straße bereits um 12.30 Uhr. Im Gegenzug öffnet die Einrichtung an diesen Tagen bereits um 6.30 Uhr und damit eine halbe Stunde früher als gewohnt.

Hintergrund sind die extremen Belastungen, denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während ihrer Arbeit im Freien ausgesetzt sind. Anders als in klimatisierten Arbeitsbereichen haben sie kaum Möglichkeiten, der intensiven Sonneneinstrahlung und den hohen Temperaturen auszuweichen.

Eine vergleichbare Hitzeregelung gilt bereits seit einigen Jahren für die Müllabfuhr. Deren Beschäftigte können ihre Touren an besonders heißen Tagen bereits um 6 Uhr beginnen, um die kühleren Morgenstunden besser nutzen zu können.

„Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahme“, erklärt Umweltdezernent Prof. Dr. Bert Wagener. „Unter solchen extremen Bedingungen können gesundheitliche Beeinträchtigungen für die Kolleginnen und Kollegen nicht ausgeschlossen werden.“

Die Stadt appelliert deshalb an alle Bürgerinnen und Bürger, geplante Anlieferungen an den Wertstoffhof an Hitzetagen möglichst in die frühen Morgenstunden zu verlegen oder – wenn möglich – auf einen kühleren Tag auszuweichen. Mit der neuen Regelung soll der Gesundheitsschutz der Beschäftigten gewährleistet werden, ohne den Service für die Bevölkerung vollständig einzuschränken.