Von der ersten Idee zum eigenen Projekt: Innovationsförderpreis Teens startet

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Rund 60 Schülerinnen und Schüler aus umliegenden Schulen nahmen an der Auftaktveranstaltung des "IFP Teens" teil. Foto: Alexander Seidl
Rund 60 Schülerinnen und Schüler aus umliegenden Schulen nahmen an der Auftaktveranstaltung des "IFP Teens" teil. Foto: Alexander Seidl

Ratingen. Am vergangenen Montag, 28. September, wurde rund 60 Schülerinnen und Schülern aus fünf Schulen in Düsseldorf, Ratingen und dem Kreis Mettmann das Konzept des neuen Formats „Innovationsförderpreis Teens“ nähergebracht. Im Ratinger Ratssaal erfuhren sie, was sie im kommenden Schuljahr erwartet und wie sie Schritt für Schritt dabei unterstützt werden sollen, aus ersten Ideen konkrete Projekte für den Wettbewerb zu entwickeln.

Hinter der Bezeichnung „Innovationsförderpreis Teens“ steckt dabei die Erweiterung des Innovationsförderpreises Ratingen um ein eigenes Format für Schülerinnen und Schüler. Dieses wird im Jahr 2027 parallel zum bereits bestehenden Wettbewerb laufen. „Der Innovationsförderpreis richtet sich an Gründerteams, der IFP-Teens an Jugendliche mit einer ersten eigenen Idee“, erklärt Mit-Veranstalter Louis Steininger.

Dafür kamen neben den zahlreichen Schülern nicht nur die Köpfe hinter dem Innovationsförderpreis im Ratinger Ratssaal zusammen, sondern auch Felix Große, Jonas Gmerek und Selina als erfahrene Stimmen aus dem Bereich der Unternehmensgründung und Ideenentwicklung. In ihrer Rolle als Speaker der Veranstaltung veranschaulichten sie ihren eigenen Weg in die Selbstständigkeit und gingen auf erste Schritte und wichtige Entscheidungen am Anfang ein. Dabei zeichneten sie bewusst keine Hochglanz-Erfolgsgeschichte: Der Weg von der ersten Idee hin zum eigenen Unternehmen verläuft schließlich nicht immer geradlinig, sondern ist auch von Rückschlägen und Herausforderungen geprägt – Erfahrungen, die Große, Gmerek und Selina selbst machen mussten.

Doch warum braucht es ein solches Format? Auch hier kann Louis Steininger Klarheit verschaffen: „Unternehmerisches Denken kommt im Schulunterricht kaum vor. Wer in der Schule eine Idee hat, erfährt selten, was der nächste Schritt wäre“, erklärt er. Der neue Wettbewerb soll genau das verhindern und das Praxiswissen aus der regionalen Gründerszene direkt zu den Schulen bringen. Das große Ziel: eine unternehmerische Grundhaltung. Eigene Ideen ernst nehmen, Verantwortung übernehmen, etwas ausprobieren und mit dem Ergebnis umgehen – genau dazu soll das Format ermutigen. Louis Steininger verrät noch einen weiteren Gedanken hinter dem Konzept: „In jungen Jahren kostet eine gescheiterte Idee wenig und bringt viel Erfahrung, später wird beides teurer“, erklärt er.

Getragen wird das neue Nachwuchsformat unter anderem von der Stadt Ratingen und der Sparkasse Hilden-Ratingen-Velbert.  An der Auftaktveranstaltung und der weiteren Organisation des Wettbewerbs war außerdem die Deutsche Postcode Lotterie maßgeblich beteiligt. Nach wie vor sucht der Living Room Ratingen dennoch nach Unterstützern für die Durchführung des Formats im Februar kommenden Jahres. Interessierte können sich bei Louis Steininger unter louis@livingroom-ratingen.de melden.