
Ratingen. Ein auffälliger Besuch aus der französischen Partnerstadt Le Quesnoy bereicherte am 28. Juni das Turmstraßenfest anlässlich des 750-jährigen Stadtjubiläums. Die mitveranstaltenden Ratinger Jonges hatten das „Bimberlot“-Komitee aus Le Quesnoy nach Ratingen eingeladen, die zwei ihrer markantesten Riesenfiguren mit zum Fest brachten: die jeweils rund vier Meter großen Bimberlot und Maori.
Die Ratinger Jonges unterhalten seit mehreren Jahren gute Kontakte nach Le Quesnoy. Daher ließen es sich auch mehrere Mitglieder des dortigen Austausch-Komitess nicht nehmen, zum wiederholten Mal in diesem Jahr nach Ratingen zu kommen, darunter die Vorsitzende Marie-Christine Depelsenaire. Natürlich war auch der Baas des Bimberlot-Komitees, Frédéric Delattre, mit zwei Vorstandskollegen mit dabei, denn die Riesenfiguren mussten ja fachmännisch transportiert und bewegt werden. Diese sind zentrale Bestandteile einer sehr beliebten karnevalistischen Tradition in der nordfranzösischen Partnerstadt.
Vor dem Dicken Turm der Ratinger Jonges waren die Figuren während des Turmstraßenfestes ein beliebtes Fotomotiv. Die Gäste aus Le Quesnoy wurden darüber hinaus im Museum der Stadt offiziell vom ersten stellvertretenden Bürgermeister Michael Droste begrüßt. Diesen verbindet eine besondere familiäre Geschichte mit Le Quesnoy. Denn es war sein Vater Wilhelm Droste, der als Bürgermeister von Hösel die Partnerschaft mit Le Quesnoy im Jahr 1963 begründete. Nach der Begrüßung führte Museumsleiterin Wiebke Siever die Gäste durch die heimatgeschichtliche Abteilung.




