
Neubau des Evangelischen Krankenhauses Mettmann stärkt die medizinische Versorgung im gesamten Kreis – auch für viele Ratinger
Mettmann | Mit der feierlichen Grundsteinlegung für den Neu- und Erweiterungsbau des Evangelischen Krankenhauses (EVK) Mettmann ist am Montag eines der bedeutendsten Bauprojekte im Gesundheitswesen des Kreises Mettmann offiziell gestartet worden.
Gemeinsam mit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Landrätin Dr. Bettina Warnecke und Mettmanns Bürgermeister André Bär setzte EVK-Geschäftsführerin Jessica Llerandi Pulido den symbolischen Grundstein für den Neubau, der vom Land Nordrhein-Westfalen mit 33,3 Millionen Euro gefördert wird.
Bis Anfang 2028 entsteht auf dem Krankenhausgelände ein viergeschossiger Neubau, der künftig die Kliniken für Neurologie und Geriatrie mit insgesamt 52 Betten sowie moderne Funktionsdiagnostik beherbergen wird. Darüber hinaus ziehen die Krankenhauslogistik, die Zentralküche und technische Einrichtungen in das neue Gebäude ein. Klimaanpassende Maßnahmen wie eine Holzfassade, Dach- und Fassadenbegrünung, Photovoltaik sowie moderne Hitze- und Kälteschutzsysteme gehören ebenfalls zum Baukonzept.
Für die Bürgerinnen und Bürger in Ratingen hat das Projekt eine weit größere Bedeutung, als es der Standort zunächst vermuten lässt. Das Evangelische Krankenhaus Mettmann ist ein wichtiger Bestandteil der stationären Gesundheitsversorgung im Kreis. Viele Patientinnen und Patienten aus Ratingen werden dort behandelt oder im Rahmen der regionalen Krankenhausplanung in spezialisierte Fachabteilungen überwiesen. Moderne medizinische Infrastruktur, zusätzliche Behandlungskapazitäten und eine leistungsfähige Neurologie kommen deshalb der gesamten Region zugute.
In ihrer Ansprache bezeichnete Geschäftsführerin Jessica Llerandi Pulido den Neubau als Investition in die Zukunft der Gesundheitsversorgung. Das Projekt stehe für Hoffnung, Vertrauen und den Mut, heute Entscheidungen zu treffen, von denen noch kommende Generationen profitieren werden.
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann würdigte insbesondere die konsequente Umsetzung des Bauvorhabens. Während andernorts Förderbescheide zunächst liegen blieben, werde in Mettmann bereits gebaut. Zugleich dankte er dem Krankenhaus für seinen Einsatz während der schwierigen Veränderungen in der Krankenhauslandschaft. Das EVK habe trotz der gestiegenen Belastungen nie geklagt, sondern Verantwortung übernommen.
Mit der Grundsteinlegung beginnt damit nicht nur ein großes Bauprojekt, sondern auch ein wichtiger Schritt zur langfristigen Sicherung einer modernen und wohnortnahen Gesundheitsversorgung im gesamten Kreis Mettmann – und damit auch für viele Menschen aus Ratingen.




