„Citykauf Ratingen“: Mit einem Wir-Gefühl das Leben in der Innenstadt prägen

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Der Citykauf-Löwe hat in der Stadt einen hohen Wiedererkennungswert. Foto: Citykauf

(mmm) Alle Jahre wieder und das bereits seit 1930: Ab dem 20. November bringen die „Ratinger Lichterwochen“ bis Mariä Lichtmess (2. Februar 2027) festlichen Glanz und wärmende Illumination in die Innenstadt. Veranstalter ist seit seiner Gründung im Jahr 1968 der „City-Kauf“ als Werbering Innenstadt Ratingen „W.I.R.“. Wobei das „Wir“ wörtlich zu verstehen ist: „Das ‚Wir‘ steht im Vordergrund. Bei seinen Aktivitäten kann der City-Kauf auf eine bewährte Unterstützung von zahlreichen Partnern und tatkräftigen Helfern zählen“, sagt der Vorsitzende Stephan Gille.

Gegründet wurde der Citykauf Ratingen, Unser Ratingen ist Mitglied dieser zentralen Innenstadt-Plattform, um das Image der Innenstadt als geschäftlichen Mittelpunkt zu erhalten und zu fördern. Besonderes Merkmal ist die enge Vernetzung der Akteure aus Handel, Gastronomie, Handwerk und Dienstleistung mit der lokalen Kultur- und Veranstaltungslandschaft. Gille: „Unser Bemühen zielt darauf ab, die Grundlagen für eine positive Entwicklung in der Ratinger Innenstadt zu schaffen. Diesem Ziel dienen unsere Veranstaltungen wie der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, Rat, Verwaltung und Vermietern. Das ist mitunter sehr mühselig, trägt aber auch immer wieder neue Früchte. Denn: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“

Vom Bauern- bis zum Weihnachtsmarkt

Der City-Kauf repräsentiert durch seine Mitglieder ein breites Spektrum: Banken, Dienstleistung, Gastronomie, Einzelhandel, Handwerk und Marktbeschicker sind dabei, um gemeinsam das Bild und das Leben der Ratinger Innenstadt zu prägen.  Feste Termine im Jahreskalender sind die Auto- und Mobilitätsmeile, die Trödelmärkte, der Bauernmarkt, das Ratinger Weihnachtsmärchen sowie der Weihnachtsmarkt, der durch den von Julia Merkelbach ins Leben gerufene Handmade-Adventsmarkt im Arkadenhof ergänzt wird.

Ein kurzer Blick zurück: Die selbstverständliche Funktion der Ratinger Innenstadt, die sich gegen die Konkurrenz der umliegenden Großstädte hatte entwickeln können, wurde in den 60er Jahren durch neue Handelsstandorte auf der „grünen Wiese“ infrage gestellt. Es war aber auch die Zeit, in der durch ein umfassendes Konzept der Stadtsanierung Grundstücke erschlossen wurden, die den Neubau wie die Ansiedlung von größeren Einzelhandelsflächen in der Innenstadt ermöglichten. Hierbei entwickelte sich die Innenstadt mit ihren historischen Straßenzügen sukzessive zur Fußgängerzone. Als erste gemeinsame City-Kauf Aktion wurden die Ratinger Lichterwochen 1968 ins Leben gerufen. Einzelne Weihnachtsbeleuchtungen an Häusern und Geschäften wurden zu einer Gemeinschaftsaktion zusammengeführt und – mit Unterstützung der Stadtwerke Ratingen – fortlaufend ausgebaut. Nicht zuletzt dank der Unterstützung seitens Politik und Verwaltung konnte die Umstellung auf eine LED-Beleuchtung umgesetzt werden. Und auch die Beleuchtung von fünf markanten Stadtbäumen hat weitere Akzente gesetzt.

Licht wirk! Eine festlich beleuchtete Innenstadt generiert wirtschaftliche Impulse, schafft Nähe unter den Menschen, bietet ein Stück urbane Lebensqualität. Vor allem: Sie bringt in der dunklen Jahreszeit die Menschen ins Stadtzentrum. Gille: „Das Bild und das Sortiment der Ratinger Innenstadt haben sich seit 1968 stetig gewandelt. Geblieben sind aber die Chancen, diesen liebenswerten und gut entwickelten Lebensraum mit einer belebenden Gastronomie- und Kulturszene und einem vielfältigen und ideenreichen Dienstleistungs- und Handelsangebot weiterzuentwickeln. Das ist unser Ziel.“ Infos unter: www.citykauf-ratingen.de