Trotz positiver Bilanz an Halloween: Mutmaßliche gefährliche Körperverletzung in Ratingen

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Die Polizei des Kreises Mettmann war zu Halloween mit verstärkten Kräften präsent. Foto: Polizei
Die Polizei des Kreises Mettmann war zu Halloween mit verstärkten Kräften präsent. Foto: Polizei

Kreis Mettmann. Die Polizei im Kreis Mettmann zieht eine positive Bilanz der zurückliegenden Halloween-Nacht von Samstag (31. Oktober 2026) auf Sonntag (1. November 2026). Insgesamt verlief die Nacht in den zehn Städten des Kreises weitgehend ruhig – größere Menschenansammlungen oder herausragende Störungen blieben aus. Die Polizei musste nach eigenen Angaben nur vereinzelt wegen Ruhestörungen im Zusammenhang mit Pyrotechnik tätig werden und insgesamt zwölf Platzverweise aussprechen.

Wie im Vorfeld angekündigt, war die Polizei mit verstärkten Kräften im Kreisgebiet präsent. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf dem Erkrather Stadtteil Hochdahl. Dort war es in der Vergangenheit an Halloween zu brennenden Barrikaden und Angriffen auf Rettungskräfte gekommen. Zwar beobachtete die Polizei vor Ort ab 20 Uhr aufgrund von Halloween-Feierlichkeiten einen entsprechenden Zulauf, zu herausragenden Störungen oder Einsatzlagen kam es jedoch weder in Erkrath-Hochdahl, noch in anderen Städten des Kreisgebiets.

„Ferner kam es im Kreis Mettmann zu keinen größeren Versammlungslagen im Zusammenhang mit den Demonstrationen der so genannten „Gen Z“ in den umliegenden Großstädten“ so die Kreispolizeibehörde Mettmann. Im Vorfeld des Halloween-Abends waren zwar in Haan vereinzelte „Gen Z“-Graffiti festgestellt worden – weitere Bezüge zu entsprechenden Aktionen der „Gen Z“ stellten die Einsatzkräfte im Kreis Mettmann jedoch nicht fest.

„In der Halloween-Nacht selbst kam es dann insbesondere wegen gemeldeter Ruhestörungen zu Polizeieinsätzen. In der überwiegenden Anzahl der Fälle konnte die Polizei diese Konflikte durch Gespräche mit den Beteiligten beruhigen – sie musste insgesamt aber auch zwölf Platzverweise aussprechen, weil die angesprochenen Personen den Anweisungen der Polizei nicht Folge leisteten“, heißt es aufseiten der Kreispolizeibehörde. Vereinzelt stellte die Polizei auch Pyrotechnik sicher.

In Ratingen leitete die Polizei jedoch ein Verfahren wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung gegen einen 16-jährigen Deutschen ein. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Jugendliche einen Polenböller auf Passanten geworfen. Verletzt wurde dabei niemand.

Insgesamt bewertet die Polizei des Kreises Mettmann die Halloween-Nacht somit positiv: Zu den im Vorfeld befürchteten Eskalationen ist es im Kreis Mettmann nicht gekommen. Die Polizei bedankt sich daher bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die friedlich gefeiert haben.