Ratingen 04/19: Vorfreude auf den (Pokal-) Saisonauftakt!

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Ziehen nach dem Trainingslager von Ratingen 04/19 zufrieden Bilanz (v.l.): Präsident Jens Stieghorst, Trainer Damian Apfeld und Vize-Präsident Michael Schneider. Foto: M. Machan

(mmm) Ratingen 04/19-Coach Damian Apfeld hat alles richtig gemacht: „Die Beine waren schwer, der Kopf war leer“, bilanzierte der Trainer des Oberligisten nach dem 1:1 im letzten Testspiel vor dem Saisonstart (am kommenden Sonntag, 9. August, 15 Uhr, beim VfL Rhede, 1. Runde Landespokal Niederrhein) gegen den Westfalen-Oberligisten SV Schermbeck. Alles richtig gemacht? Genau, denn das Spiel gegen Schermbeck bildete den Abschluss des dreitägigen Trainingslagers von 04/19 mitten in der Innenstadt. Und nach fünf intensiven, kräftezehrenden Trainingseinheiten binnen 48 Stunden durfte man kein Feuerwerk zur Mittagszeit und zum Sonnenhöchststand bei weit über 30 Grad auf dem Rasen erwarten.

Angesichts der äußeren Umstände entwickelte sich ein mitunter intensiver Fight, dessen Höhepunkte und packende Torraumszenen sich indes an einer Hand abzählen ließen. Nichts für Fußball-Gourmets, aber ein intensiver Schlagabtausch. Schermbeck dominierte die Anfangsviertelstunde, ging bereits nach sechs Minuten in Führung, ehe Sven Kreyer in der 12. Minute sehenswert zum Ausgleich lupfte. Vor allem die Schlussviertelstunde zeigte das Potenzial der Mannschaft von Ratingen 04/19, weckt die Vorfreude auf den Saisonstart.

Dazu zählt auch ein Trainingslager, das Präsident Jens Stieghorst als „intensiv und harmonisch“, Trainer Damian Apfeld als „gelungen und sensationell“ bezeichnete. Einziger Wermutstropfen: Bereits bevor das erste Pflichtspiel angepfiffen wird, sind zwei Verletzte Neuzugänge zu verzeichnen. Maxim Schöder (mit einem Knöchelbruch am Handgelenk) und Paul Möller (der gebürtiger Ratinger kam auf Krücken, mit einer im Training zugezogenen Bänderverletzung zum Testspiel) fallen vorerst aus. Bitter, zumal der Kader mit insgesamt 21 Spielern vergleichsweise klein ist. Indes: „Wir bekommen das gewuppt, unsere Kultur des Miteinanders ist wie in einer Familie“, so Apfeld.

„So ein extremes Miteinander habe ich noch nie erlebt!“

Zurück zum Trainingslager. Der Wunsch des Trainers zum Auftakt: „Jeder Einzelne muss mit einem Lachen kommen und anschließend auch mit einem Lachen wieder heimfahren.“ Gut 50 Stunden später zog Apfeld Bilanz: „Es hat Spaß gemacht, die Tage waren sensationell – auf wie neben dem Platz. So ein extremes Miteinander habe ich noch nie erlebt!“ Neben den Trainingseinheiten standen am vergangenen Wochenende auch zahlreiche Team-Building-Aktionen wie Beach-Volleyball und Beach-Soccer, eine abendliche „Game-Challenge“ und Grillen sowie ein gemeinsamer Besuch der 1. Mannschaft und der U-23 auf der Ratinger Kirmes am Samstagabend an. Apfeld: „Wir sind als Team eng beieinander – sportlich wie menschlich!“