120 Skater rollten gemeinsam durch Ratingen

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Fred Pradella mit dem von ihm entworfenen Logo für die Veranstaltung, Bild: Alexander Heinz

Ratingen | Mit etwas Verspätung, dafür aber mit umso größerer Begeisterung, setzte sich am Samstag die diesjährige Ausgabe von „Ratingen rollt“ in Bewegung. Nach Angaben von Fred Pradella gingen rund 120 Skaterinnen und Skater auf die Strecke. Veranstalter war die Ratingen Marketing GmbH (RMG), die die Resonanz als gut bewertete. (Bildergalerie am Ende des Artikels)

Eigentlich sollte die gemeinsame Tour um 16 Uhr auf dem Marktplatz beginnen. Der vorgeschriebene medizinische Begleiter traf jedoch wegen eines Fahrzeugdefekts verspätet ein. Aus Sicherheitsgründen musste der Start deshalb zunächst warten. Kaum rollte das Feld schließlich los, war die Verzögerung schnell vergessen. Die Freude an der Bewegung und am gemeinschaftlichen Erlebnis bestimmte die Stimmung.

Kein Rennen: Der Spaß an der Bewegung steht im Vordergrund

Vom Marktplatz führte die Strecke zunächst über die Lintorfer Straße auf den Ratinger Ring. Vorbei am Stadion, der Stadthalle und dem Stadttheater erreichten die Teilnehmenden den Röntgenring. Dort wartete die erste und zugleich letzte leichte Steigung der Runde. Über den Hauser Ring ging es anschließend an der malerischen Kulisse der Wasserburg Haus zum Haus vorbei und zurück in die Innenstadt.

Wer nach der ersten Runde noch genügend Kraft und Kondition hatte, durfte die Strecke über die Ratinger Ringe anschließend noch zweimal absolvieren.

Safety first

Für Motivation und passende Musik sorgte Fred Pradella vom Anhänger eines Begleitfahrzeuges aus. Von dort hatte er das Teilnehmerfeld jederzeit im Blick und feuerte die Skater immer wieder an. Besonders zufrieden zeigte er sich mit dem Zusammenspiel der Einsatzkräfte. Die Polizei und die Begleitfahrer aus Düsseldorf hätten die Strecke souverän gesichert und für einen gut koordinierten Ablauf gesorgt.

Auch RMG-Geschäftsführer Dirk Bongards zog ein positives Fazit. Unfälle oder andere Zwischenfälle habe es nicht gegeben. Damit blieb von der anfänglichen Verzögerung am Ende vor allem die Erinnerung an einen sicheren, sportlichen und ausgesprochen fröhlichen Nachmittag.

Bildergalerie: