Ratingen | Wie soll Ratingen in Zukunft aussehen? Mit dieser Frage wandte sich der Lions Club Ratingen im Jubiläumsjahr „750 Jahre Stadt Ratingen“ an Kinder und Jugendliche. Daraus entstand das Projekt „Jugend gestaltet Zukunft“, das weit über einen klassischen Schulwettbewerb hinausgeht.
Vier Schulen, eine gemeinsame Vision
Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Grundschule, der Martin-Luther-King-Gesamtschule, des Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Gymnasiums und der Liebfrauenrealschule entwickelten ihre Visionen für die Stadt von morgen. Bereits vor zwei Wochen präsentierten mehr als 100 Kinder und Jugendliche ihre Ideen auf dem Marktplatz vor St. Peter und Paul. Mit Plakaten, Modellen und kreativen Installationen zeigten sie, wie sie sich eine nachhaltige, klimafreundliche und lebenswerte Stadt vorstellen. Viele Besucher kamen mit den jungen Ideengebern ins Gespräch und ließen sich die Projekte persönlich erläutern.
Anerkennung im Rathaus
Eine besondere Anerkennung erfuhren die Schülerinnen und Schüler nun im Rathaus. Bürgermeister Patrick Anders hatte gemeinsam mit seinen Stellvertretern Rosa-Maria Kaleja und Reiner Vogt zur Präsentation eingeladen. Statt eines kurzen Empfangs entwickelte sich ein intensiver Austausch. Die Stadtspitze nahm sich viel Zeit, die Gedanken und Zukunftsvorstellungen der Jugendlichen kennenzulernen. Für die jungen Teilnehmer war der Besuch eine besondere Wertschätzung ihres Engagements.
Lions Club zieht positive Bilanz
Auch beim Lions Club Ratingen überwog die Freude über den Erfolg des Projekts. Präsident Karsten Brandt sowie die Projektverantwortlichen Dr. Reinecke und Dr. Müller-Witt begleiteten den Termin. Ziel des Lions Clubs war es von Beginn an, jungen Menschen eine Stimme zu geben und ihre Ideen in die öffentliche Diskussion einzubringen.
Höhepunkt beim Stadtfest
Zum Abschluss des Jubiläumsjahres präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeiten noch einmal einem breiten Publikum – beim großen Stadtfest am 12. Juli. Damit findet ein Projekt seinen Höhepunkt, das zeigt, wie engagiert sich die junge Generation mit der Zukunft ihrer Heimatstadt auseinandersetzt.





