Ratingen. Die Auslosung der ersten Runde des Niederrheinpokals hat der Ratinger Spielvereinigung Germania 04/19 kein großes Los beschwert, dafür aber eine machbare Aufgabe.
Für niedrigklassige Fußballclubs in der Niederrheinpokal eine Gelegenheit, sich für größere Aufgaben zu empfehlen. Jüngst hatte so der SC St. Tönis den Sprung in den DFB-Pokal geschafft. Das Erreichen des Finales gegen den MSV Duisburg hatte aufgrund der Endplatzierung der Zebras in der vergangenen Drittligasaison für die Qualifikation gereicht. Das Team trifft nun auf Eintracht Frankfurt.
Auch für die Germania aus Ratingen könnte der Traditionswettbewerb zu einem solchen Sprungbrett werden. In der Auftaktrunde trifft das Team aus der Dumeklemmerstadt auf den VfL Rhede. Einen großen Namen hatte die Auslosung der Spielvereinigung somit nicht beschwert, dafür aber eine machbare Aufgabe. Unterschätzen darf Ratingen den VfL Rhede aber nicht. Das Team stieg in die Landesliga auf, stand nach der Saison mit deutlichem Abstand auf dem Spitzenplatz der Bezirksliga Niederrhein (Gruppe 4).
Ambitioniert geht die Germania jedenfalls in das Turnier: “Wir kennen den Landesligisten VfL Rhede aus gemeinsamen Zeiten und starten mit hohen Zielen in den Niederrhein-Pokal, um den Einzug in die nächste Runde schaffen”, kommentiert Ratingens Vorsitzender Jens Stieghorst das Los. “Wir möchten an die Jahre 2022, 2023 und 2024 anschließen, in denen wir mit Rot-Weiß Oberhausen, Rot-Weiß Essen und dem MSV Duisburg im Wettbewerb auf höchst attraktive Pokal-Gegner gestoßen sind”.
Ausgetragen wird die Partie zwischen dem VfL Rhede und Ratingen 04/19 laut Rahmenterminkalender voraussichtlich am Wochenende des 8. und 9. August – dann auswärts in Rhede. Bis zum Pokalauftakt möchte die Germania den Fokus zunächst auf die Vorbereitung richten, in der sich das Team “Schritt für Schritt auf die neue Oberliga-Saison einstimmt”.





