Letztes Saison-Heimspiel der Germania: „Wir haben uns zum Top-Team entwickelt“

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Germania Trainer Damian Apfeld: „Vielen Dank für die tolle Unterstützung in dieser Saison!“ Foto: M. Machan

(mmm) Mit dem Unentschieden (2:2) am vergangenen Wochenende in Holzheim war der Aufstiegs-Euphorie in die Regionalliga West bei Ratingen 04/19 erst einmal der Stecker gezogen. Moll-Töne, wohin man seine Ohren auch richtete. Indes: Auch wenn es die Germania vor den letzten zwei Spielen in der Oberliga-Saison nicht mehr in eigener Hand hat, entschieden ist noch nichts. Voraussetzung um am letzten Spieltag in Monheim vielleicht doch als Spitzenreiter und Aufsteiger über die Ziellinie zu gehen, ist ein Heimsieg im letzten Heimspiel der Saison am kommenden Sonntag (31. Mai, 15 Uhr, Stadion Ratingen) gegen DJK Adler Union Frintrop. „Wir sind ganz bewusst vom Flutlicht-Freitag auf den Sonntag gegangen, um auch den Kinder- und Jugendmannschaften der Germania den Besuch im Stadion zu ermöglichen und so maximale Unterstützung zu bekommen“, sagt Marketingmanager Mirco Köstring. Die wird auch nötig sein. Denn so wie jetzt Ratingen die maximale Punktausbeute aus den letzten beiden Spielen benötigt, um Hilden doch noch abzufangen, kämpft Frintrop noch gegen den Abstieg.

Ist das Unentschieden in Holzheim und damit die Abgabe der Tabellenführung inzwischen verarbeitet? „Nach dem Spiel in Holzheim, haben wir uns erst einmal zwei Tage nicht gesehen, was sicherlich ganz gut war. Die Enttäuschung saß bei jedem Spieler tief und jeder möchte es auch persönlich anders verarbeiten“, so Trainer Damian Apfeld im Gespräch mit Unser Ratingen. Indes: „Wie in allen Lebensbereichen muss es weitergehen. Schließlich haben wir jetzt noch zwei Spiele, die wir beide gewinnen wollen, um so einen maximalen Druck auf Hilden auszuüben.“ Nach den beiden Ausgleichstreffern im Spiel gegen Holzheim habe die Mannschaft den Faden verloren. „Das darf uns in den letzten beiden Spielen nicht passieren!“ Apfeld wird die Mannschaft auf das letzte Heimspiel der Saison mit einer eine ausbalancierten Mischung aus einer guten Atmosphäre sowie intensiven und fokussierten Trainingseinheiten gewissenshaft vorbereiten.

Spitzenreiter auch beim Support: „Vielen Dank für die tolle Unterstützung!“

Unabhängig vom Ausgang der letzten zwei Spieltage fällt ein erstes Saisonfazit von Damian Apfeld positiv aus: „Wenn man vom 5. Spieltag die Tabelle anführt und die Möglichkeit hat, am Saisonende aufzusteigen, muss man erstmal sehr vieles positiv bewerten. In den letzten zwei Jahren stand der 7. beziehungsweise 9. Tabellenplatz in der Schlusstabelle. Das heißt: Wir kommen vom Tabellenmittelfeld und haben uns diese Saison wieder zum Top-Team in der Oberliga-Niederrhein entwickelt!“

Mehr noch: Auch die U23 habe sich extrem früh den Klassenerhalt in der Bezirksliga gesichert und werde eine Platzierung im Tabellenmittelfeld erreichen. Derweil spiele die U19 ebenfalls um Platz 1 in der Niederrheinliga. „Das ist dann sportlich gesehen schon eine gute Entwicklung als Verein“, so Apfeld. Und: „Durch diese sportliche Entwicklung haben wir sicherlich auch das Umfeld in der Stadt ein wenig aufgeweckt. Der Support in den letzten Heimspielen war einfach super und nicht selbstverständlich in der Oberliga.“ Nehme man den KFC Uerdingen aus der Betrachtung raus, sei Ratingen in dieser Saison auch beim Support Liga-Spitze gewesen. Vielen Dank für die tolle Unterstützung!“

Ein Trostpflaster im Falle des Nicht-Aufstiegs gibt es auch: Mit gleich drei Absteigern aus der Regionalliga West in der Oberliga Niederrhein (Düsseldorf II, Velbert und Wuppertal), dem starken KFC Uerdingen sowie dem hoch gehandelten Aufsteiger aus Solingen-Wald sprechen viele schon von der wohlmöglich stärksten Oberligasaison aller Zeiten. Wie auch immer: „Wir bleiben jetzt weiter maximal motiviert, um uns in jedem Bereich ein Stück weiterzuentwickeln und das Ratinger-Umfeld weiter für uns zu gewinnen“, so Apfeld.