
(mmm) Lokal in Ratingen werben und damit vor Ort wirkungsvoll Gutes tun, das ist für das Team von Unser Ratingen seit der ersten Ausgabe ein besonderes Anliegen. 10% aller lokalen Anzeigeneinnahmen werden an Vereine und gemeinnützige Organisationen, die in Ratingen ansässig sind und ihre satzungsmäßigen Ziele zugunsten von Menschen oder Einrichtungen in Ratingen verwirklichen, gespendet. Das Charity-Management mit den beiden Sparkassen-Vorständen Beate Händeler und Udo Zimmermann sowie dem Unternehmer Dirk Wittmer hat nach den Förderprojekten für den TuS 08 Lintorf e.V („Bewegte Kita – werde schlauer durch Sport“), die „Stadthistorischen Führung mit Rallye für Kinder und Jugendliche“ des Vereins für Heimatkunde und Heimatpflege, die „Miteinander Freiwilligenbörse“, den „Living Room“-Podcasts „Weg zum Unternehmertum“ sowie zuletzt die AWO-Suppenküche jetzt das sechste Projekt ausgewählt: Unterstützt wird die „Daumen Initiative“ von Fred Pradella, ein künstlerisches Projekt, das im Ratinger Jubiläumsjahr die Identifikation mit der Stadt noch einmal pushen soll und im besten Falle wie eine Landmarke das Stadtbild über Jahre hinweg prägen könnte.
Das Fundament für die „Daumen Initiative” bildet die Dumeklemmer-Sage. „Mit der Aktion wollen wir die alte Geschichte Ratingens in Erinnerung rufen und damit Jung wie Alt, etablierte Stadtgesellschaft und wie neu Hinzugezogene über den historischen Hintergrund informieren“, so Initiator Fred Pradella, in dessen Händen die gesamte Organisation über die Produktion der Daumen, deren Verteilung an die Schulen und Kitas sowie die Vermarktung, Präsentation und Sponsorensuche liegt. Unterstützt wird er vom Heimatverein Ratingen und dessen Vorsitzenden Michael Lumer, der als gemeinnütziger Verein Spendengelder annehmen und Spendenbescheinigungen ausstellen kann.
Ein positives Zeichen setzen
Der erhobene Daumen der Aktion weißt weit über die Stadtgeschichte Ratingens hinaus, gilt als von wohl allen verstandenes positives Zeichen. „Es signalisiert Zuversicht und eine positive Einstellung“, so Pradella, den man in Ratingen kaum mehr vorstellen muss. „Ich lebe seit über drei Jahrzehnten sehr gerne hier und engagiere mich genauso gerne für Ratingen“, sagt der in Puttgarden auf Fehmarn geborene und heute in Ratingen-Süd lebende 1. Vorsitzende des Fördervereins des Konzertchors Ratingen. Mehr noch: „In meiner DNA steckt sehr viel Zuneigung zur Stadt Ratingen und ihren Menschen. Der Kontakt und Austausch mit ihnen prägt mein ganzes Leben.“
Pradellas Motivation: „Bürgerschaftliches Engagement ist unverzichtbar, weil es im Mikrokosmos unserer Stadt und deren Menschen das Mit- und Füreinander stärkt, zudem die unterschiedlichen Kulturen und Religionen zusammenbringt. Ich möchte mich immer wieder einbringen, um Dinge zu realisieren und voranzubringen.“ Der Arbeitskreis für das Stadtjubiläum sei ein Beispiel dafür. Zurück zur „Daumen-Initiative“: Die etwa einen halben Meter großen „kleinen Daumen“ sind bereits durch Sponsorengelder abgedeckt. Jetzt geht es um die mannshohen (ca. 1,80 Meter) großen Daumen (die Motive sind grob vorgegeben, können aber von den Künstlern frei realisiert werden), von denen idealerweise drei bis fünf aufgestellt werden sollen. Vorbilder sind u.a. die Radschläger Aktion in Düsseldorf oder die Berliner Bären. Dabei sind die kleinen Daumen der Kitas und Schulen die Vorlage für die große Ausführung. Pradella: „Ohne weitere Unterstützer wird es aber nicht leicht, das Projekt der großen Daumen in der gewünschten Anzahl zu realisieren. Das wäre sehr schade.“ Nicht zuletzt durch die Charity-Aktion von Unser Ratingen erhofft sich Pradella einen Dominoeffekt, der bei manchen Ratinger Unternehmen den Impuls auslösen könne, diese Daumenaktion ebenfalls zu unterstützen.



