Ratingen. Zweimal Bronze und fünf Finals: Mit zwei Bronzemedaillen und fünf Finalteilnahmen ist das Team des TV Ratingen von den NRW–Kurzbahnmeisterschaften zurückgekehrt. Am 30. und 31. Oktober traf sich in Wuppertal die Landesspitze. Die Trainer Sabine Elbe und Christian Kowalis waren mit sieben Aktiven angereist.
Die größten Erfolge feierten nach Angaben des Turnvereins Hannah Skokic und Titus Ditgen (beide Jahrgang 2011). Hannah gewann Bronze über 200 Meter Rücken: In 2:22,93 Minuten war sie die drittschnellste Juniorin. Zudem schwamm sie sich ins Finale, in dem sie Achte wurde. Über 50 und 100 Meter Rücken belegte sie jeweils Platz acht der Junioren.
Titus Ditgen holte Bronze über 400 Meter Lagen. Nach 4:41,98 Minuten schlug er als Dritter der Junioren–Wertung an, in der offenen Wertung bedeutete das Platz sechs. Über 200 Meter Brust zog er als Vorlauf–Vierter der Junioren ins Finale ein und wurde dort in 2:22,44 Minuten Fünfter. „Beide Medaillen haben besonderes Gewicht“, heißt es aufseiten des Turnvereins Ratingen: Neben der offenen Wertung, in der alle Altersklassen gemeinsam gewertet werden, gibt es bei den NRW–Meisterschaften eine eigene Junioren–Wertung für den älteren Nachwuchs. Der Jahrgang 2011 ist darin der jüngste. Hannah und Titus setzten sich also gegen teils deutlich ältere Konkurrenz durch.
Sarah Elbe (2009) zeigte sich auf den Freistilstrecken stark. Über 400 Meter Freistil kam sie in 4:31,38 Minuten auf Rang fünf der Junioren und Rang acht der offenen Wertung. Über 100 Meter Freistil blieb sie mit 59,30 Sekunden unter der Minute und wurde ebenfalls Fünfte. Über 200 Meter Freistil erreichte sie das Finale und belegte dort Platz zehn.
Timon Forsbach (2009) musste verletzungsbedingt auf einige Starts verzichten. Über 200 Meter Rücken steigerte er sich dennoch vom Vorlauf ins Finale: Nach 2:08,56 Minuten im Vorlauf schwamm er im Endlauf 2:07,12 Minuten und wurde Sechster. Max Juretzki (2008) erreichte über 100 Meter Schmetterling in 57,99 Sekunden das Finale und wurde dort Neunter. Jüngste im Team war Finja Wilhelm (2012). Sie schwamm über 100 und 200 Meter Rücken jeweils auf Platz sechs der Jugend–Wertung. Len Klosek (2009) sammelte ebenfalls Erfahrung, sein bestes Ergebnis war Rang 14 über 200 Meter Freistil in 2:03,41 Minuten.
Nicht in Wuppertal dabei sein konnten Anna Forsbach und Charlotte Drenker. Die beiden Kolleginnen von Titus Ditgen aus der Jugendnationalmannschaft waren zeitgleich auf Einladung des Deutschen Schwimm–Verbands (DSV) beim Eurocamp im französischen Dijon.




