Fußball-Festtage für 04/19: Heimspiele gegen den KFC Uerdingen und Rot-Weiß Essen

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Sponsorenabend bei Ratingen 04/19: Matthias M. Machan sprach u.a. mit der zweifachen Europameisterin und Bundesliga-Rekordtorschützin Inka Grings. Foto: Lea Schirrweit

(mmm) Das spielfreie Wochenende in der Oberliga Niederrhein nutzten die Verantwortlichen von Ratingen 04/19 für die Premiere eines Sponsorenabends in der VIP-Lounge des Stadions. Neben der Gelegenheit zum Networking zwischen Sponsoren, Vereinsführung, Fußball-Prominenz und Jugendtrainern sorgten zwei Talk-Gäste für Aufmerksamkeit. „Unser Ratingen“-Redakteur Matthias M. Machan plauderte kurzweilig wie unterhaltsam mit der 96-fachen Nationalspielerin, Bundesliga-Rekordtorschützin und zweifachen Europameisterin Inka Grings über ihre Karriere sowie mit dem Fußball-Funktionär Stephan Küsters, der als der Entdecker des FC Köln-Juwels Said El Mala gilt, über Talentsichtung und Scouting sowie über die erfolgreich agierende Jugendabteilung von 04/19.

Jetzt jedoch fokussiert sich die Aufmerksamkeit in Ratingen auf die kommenden zwei Top-Heimspiele an diesem Sonntag (15 Uhr) in der Liga gegen den Tabellennachbarn KFC Uerdingen sowie eine Woche später (15. November, 15 Uhr) im Viertelfinale des Niederrheinpokals gegen Rot-Weiß Essen – beide Clubs sind echte Traditionsvereine, die auch bei Auswärtsspielen für einen großen Fan-Andrang sorgen. Insbesondere das Pokalspiel gegen den Drittligisten mit Zweitliga-Aufstiegs-Ambitionen von der Essener Hafenstraße wird eine Herausforderung für die Organisation (und Sicherheit) rund um das Spiel.

„Wenn wir komplett sind, sind wir nur schwer zu schlagen!“

Und sportlich? Nach einer viertägigen Pause geht es Trainer Damian Apfeld in dieser Woche darum, die sportliche wie mentale Frische im Kader für die entscheidende Phase der Hinrunde zu bündeln. Man sei mit den vielen Punktverlusten wie dem aktuellen Tabellenplatz nicht erfreut. Apfeld beschreibt die Verletzten-Misere – u.a. ausgekugelte Schulter, Handbruch, Bruch der Augenhöhle – als katastrophal: „Wir haben nahezu in jedem Spiel einen Verletzten zu beklagen, darunter gleich fünf Brüche.“ Und: „Wir konnten in dieser Saison noch nicht einmal aus dem Vollen schöpfen, sind vom Kader aber absolut überzeugt.“ Apfeld schickt eine Kampfansage hinterher; „Wenn wir komplett sind, sind wir in dieser Liga, wir haben einige der Top-Spieler schlechthin unter Vertrag, nur sehr schwer zu schlagen.“

In den Tagen vor dem Meisterschaftsspiel gegen den KFC Uerdingen – Apfeld: „Dort herrscht extremer Druck auf dem Kessel!“ – gelte es, wieder in die Abläufe zu kommen, die Energie und Intensivität aufzubauen: „Uerdingen wird uns aufgrund der hohen individuellen Qualität der Spieler alles abverlangen.“ Mit Blick auf die saisonübergreifende, lange Verletztenliste, die für manche Spielbeobachter an Voodoo erinnert und die der 1. Vorsitzende des Vereins, Jens Stieghorst, als „geradezu grotesk“ bezeichnet, gelte es für Apfeld und seine Mannschaft, „sich in die Winterpause zu schleppen“ und bei den wieder genesenen Spielern mit Blick auf Trainingseinheiten und Spielminuten den Rhythmus wieder aufzubauen. „Positiv bleiben, Geduld haben“, so die Devise des Trainers. Die Saison sei noch lang. Apfeld: Wir lassen uns nicht aus der Ruhe bringen. Wir machen weiter und glauben an uns und die Mannschaft!“