Ratinger Lesung: Von geklemmten Daumen und spukhaften Wäldern

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Die Vorlesepaten Marie-Theres Eppner und Dieter Gerigk befassen sich mit lokalen Sagen. Das Verkeshirdendenkmal erinnert an die Geschichte vom Auffinden der Marienglocke „Märch“ durch den Schweinehirten und seine Tiere. Foto: Stadt Ratingen
Die Vorlesepaten Marie-Theres Eppner und Dieter Gerigk befassen sich mit lokalen Sagen. Das Verkeshirdendenkmal erinnert an die Geschichte vom Auffinden der Marienglocke „Märch“ durch den Schweinehirten und seine Tiere. Foto: Stadt Ratingen

Ratingen. Zu einem sagenhaften Vormittag laden das Museum Ratingen und die Stadtbibliothek am Samstag, 17. Oktober, um 11.30 Uhr ins Museum ein. Bei einer stimmungsvollen Lesung können Kultur- und Geschichtsinteressierte jeden Alters nach Angaben der Stadt Ratingen in die geheimnisvolle Welt der Ratinger Sagen eintauchen.

Seit jeher erzählen sich Menschen Geschichten, um sich zu unterhalten, zu gruseln oder einfach eine gute Zeit zu haben. Zwei erfahrene Vorlesepaten der Stadtbibliothek, Marie-Theres Eppner und Dieter Gerigk, präsentieren im besonderen Ambiente des Museums unter anderem die Sage von „Suitbertus am Stinkesberg“, der sich nicht nur den Daumen geklemmt hat. Spukhaft wird es bei „Der gewalzte Wald“. Natürlich darf auch die Geschichte rund um die wohl bekannteste Ratinger Glocke, die „Ratinger Märch“, nicht fehlen.

Bei gutem Wetter findet die Lesung unter freiem Himmel im Innenhof des Museums statt. Sollte das Wetter nicht mitspielen, weichen die Vorlesepaten und Gäste kurzerhand in die Ausstellungsräume des Museums aus. Im Anschluss an die Sagenstunde haben die Besucherinnen und Besucher noch die Gelegenheit, die aktuelle kulturhistorische Ausstellung „750 Jahre Ratingen. Eine Standortbestimmung“ zu erkunden.