ZeltZeit an Pfingsten: Festival-Feeling „rockt“ die Stadt

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Cat Ballou versprechen zum Abschluss der ZeltZeit am Pfingstsonntag eine kölsche Party, die ihresgleichen sucht. Foto: Cat Ballou

(mmm) Hier trifft sich über Pfingsten die Stadt: Auch jenseits der Headliner im Festival-Zelt am Grünen See – in diesem Jahr Mirja Boes, RebellComedy und Cat Ballou – gehört die „ZeltZeit“ (21. – 24. Mai) zur kulturellen DNA der Stadt. Für das unnachahmliche Festival-Feeling sorgen u.a. der Ratinger Abend am Freitag (22. Mai) der Biergarten (Freitag bis Sonntag) sowie am Sonntag (24. Mai) der ökumenische Gottesdienst (10 Uhr), der LEG-Familientag und das Drachenbootrennen (beides ab 14 Uhr).

Eröffnet wird die ZeltZeit am 21. Mai (Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr) von Mirja Boes, der „Queen of Quatsch“, mit Ihrem aktuellen Programm „Arschbombe Olé!“. Angekündigt wird „die schlimmste Tour aller Zeiten“ – zumindest für alle die, die keinen Spaß verstehen. Wenn doch, dann „könnte es echt ganz okay werden“. Ach ja, Mirja hat jetzt eine Katze. Wobei, sind wir mal ehrlich: Die Katze hat jetzt eine Mirja. Und ihre Kids sind inzwischen so groß, dass auch Mirja wieder in der Pubertät ist. Was rein generationskommunikativ für sie ein Riesenvorteil ist. Denn so kann sich Mirja als „Pubermuttertier 1a“ in die Gefühlswelt ihrer hormongeflashten Kids versetzen. Musik gibt´s natürlich auch wieder, die Honkey Donkeys sind auf der Bühne dabei. Doch Vorsicht! Im Alter geht der Frau Boes jetzt immer öfter die Empathie flöten. Sie sagt jetzt so Sachen wie: „Man muss auch mal loslassen. Auch bei Engelchen flieg“. Und ganz oft winkt sie Leuten zurück, obwohl sie gar nicht gemeint war …

Seit über 15 Jahren prägen derweil Benaissa Lamroubal, Salim Samatou, Hany Siam & Ususmango als „RebellComedy“ die deutsche Comedy-Szene. Sie begeistern Millionen im TV, auf Netflix und Social Media, sie brachten Hunderttausende in ihren Live-Shows zum Lachen und kommen am Pfingstsamstag (23. Mai, Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr) nach Ratingen. So viel darf vorab gespoilert werden: Es erwartet die Fans witzige Geschichten mit unglaublichen Wendungen, spontanen Interaktionen mit dem Publikum und tabubrechende Gags, die für politische Korrektheit einfach keinen Platz lassen.

Cat Ballou macht Ratingen zur kölschen Partyzone

Zum Abschluss der ZeltZeit am Pfingstsonntag (24. Mai, Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr) machen Cat Ballou das Festival-Zelt zur urkölschen Partyzone. Die Band verspricht, das Zelt zum Beben zu bringen. Die Geschichte von Cat Ballou beginnt 1999, als vier musikbegeisterte Jungs sich vor den Toren Kölns dazu entscheiden, gemeinsam Musik zu machen. Vom ersten Tag an stehen Leidenschaft und Authentizität im Fokus. Mit einer Portion Beharrlichkeit hat die Band es geschafft, sich nicht nur in die Herzen zehntausender Rheinländer zu spielen, sondern 25 Jahre später auch in ganz Deutschland wie im benachbarten Ausland bei Konzerten gefeiert zu werden.

Homebase der Band ist und bleibt aber Köln, wo die Erfolgsgeschichte 2010 im Karneval rasant Fahrt aufnahm. Cat Ballou war ein wichtiger Teil der so genannten „jungen Wilden”, die mit ihrer modernen Interpretation kölscher Musik dafür sorgten, dass auch junge Zielgruppen wie die Generation-Z die Musik in Mundart feierten und Festival-Auftritte – wie etwa beim legendären Parookaville – heute eher die Regel als die Ausnahme sind. Moderner Pop mit internationaler Prägung, oft in kölscher Sprache – dieser Mix macht den Erfolg von Cat Ballou aus. Der endgültige Durchbruch gelang übrigens in der Session 2012/2013 mit Songs wie „Et jitt kei Wood” und „Hück steiht de Welt still”, die natürlich auch in Ratingen nicht fehlen dürfen. (Für die Shows im Zelt sind Tickets im Reisebüro Tonnaer, beim Kulturamt der Stadt Ratingen sowie online über Eventim und die Website der Zeltzeit www.zeltzeit-ratingen.de erhältlich.)